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Umweltchemie
Modellierung

Modellierung

Modellierung ist ein zentrales Werkzeug der Umweltforschung. Die Abteilung Umweltchemie verwendet Modelle einerseits, um experimentelle Daten aus Labor- und Feldstudien zu analysieren. Dabei steht die Frage im Vordergrund, ob unsere Modellvorstellungen zum Umweltverhalten mit den Beobachtungen vereinbar sind. Andererseits werden Modelle eingesetzt, um quantitative Vorhersagen zum Auftreten von organischen Schadstoffen in aquatischen Ökosystemen zu machen.

Die verwendeten Modelle und Simulationsprogramme sind je nach Fragestellung sehr unterschiedlich. Sie reichen von Modellen zur Charakterisierung von Sorptionseigenschaften einzelner Moleküle aufgrund ihrer chemischen Struktur, über relativ einfache Mehrkompartiment-Modelle zur Risikoabschätzung einer Vielzahl von Chemikalien und ihrer Umwandlungsprodukte bis hin zu GIS-basierten hydrologischen Modellen, die es erlauben, Risikoflächen in Einzugsgebiet zu lokalisieren.

Projekte

  • Computergestützte Detektion von Mikroschadstoffen in Oberflächengewässern mittels hoch-auflösender Massenspektrometrie [...]
  • Weiterentwicklung eines Modells zur Vorhersage des aeroben mikrobiellen Abbaus von Mikroverunreinigungen [...]
  • Pilotstudie «Organische Spurenstoffe in NADUF» [...]
  • Stoffflussanalyse von ausgewählten Schadstoffen im Einzugsgebiet des Bodensees [...]
  • Screening von bekannten und unbekannten organischen Schadstoffen im Rhein an der internationalen Rheinüberwachungsstation bei Basel [...]
  • Integration interner Metaboliten in die Effektmodellierung von Insektiziden in Daphnia Magna [...]
  • Standortgerechte Landwirtschaft [...]
  • Integriertes Management der Wasserqualität von Fliessgewässern (iWaQa) [...]

Abgeschlossene Projekte

  • Experimentelle Validierung und Weiterentwicklung eines Systems zur
    computergestützten Vorhersage von Bioabbaupfaden von Chemikalien [...]
  • KoMet - Kombinierte Modellierungs- und Messmethoden für Umwandlungsprodukte in Gewässern [...]
  • REXPO Realistische Expositionsszenarien [...]
  • Priorisierung von relevanten Umwandlungsprodukten von Mikroverunreinigungen [...]
  • ERAPharm (Environmental Risk Assessment of Pharmaceuticals) [...]
  • Computergestützte Vorhersage von Bioabbaupfaden von Umweltschadstoffen [...]
  • Vorkommen und Schicksal des künstlichen Süssstoffs Sukralose im Abwasser, Oberflächen- und Grundwasser der Schweiz [...]
  • Vorhersage von beitragenden Flächen für diffuse Herbizidverluste [...]