Screening von bekannten und unbekannten organischen Schadstoffen im Rhein an der internationalen Rheinüberwachungsstation bei Basel
Der Rhein und seine Zuflüsse versorgen über 20 Millionen Menschen mit Trinkwasser. Kein Wunder, zählt der Strom zu den bestüberwachten der Welt, denn Problemstoffe müssen so früh wie möglich bemerkt und identifiziert werden. In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Umwelt und dem Amt für Umwelt und Energie Basel-Stadt untersucht die Eawag, wie bisher nicht erfasste Stoffe mit neusten analytischen Methoden im Rhein nachgewiesen werden können. Hierzu wurde zunächst in einem ersten Teilprojekt eine Methode basierend auf der Flüssigchromatographie gekoppelt mit der hochauflösenden Massenspektrometrie (LC-HRMS) entwickelt. Im nächsten Schritt wird die Methode in den Laboratorien der Rheinüberwachungsstation etabliert und auf die Verhältnisse vor Ort angepasst. Hierbei sollen sowohl die analytischen Methoden zum Target- und Non-Target-Screening weiterentwickelt werden, als auch Bilanzierungsstudien zu ausgewählten Einzelsubstanzen im Rhein mit Hilfe der neuen Gerätetechnik realisiert werden.
Projektpartner
Amt für Umwelt und
Energie Basel (AUE):
Jan Mazacek, Dorrit Griesshaber, Steffen Ruppe, Manfred
Beubler
Bundesamt für Umwelt (BAFU):
Christian Leu, Ueli Sieber, Stephan Müller
Berichte
- Abschlussbericht, Multikomponenten-Screening für den Rhein bei Basel [pdf]
- Abschlussbericht - Zusammenfassung, Multikomponenten-Screening für den Rhein bei Basel [pdf]
- Projektbeschrieb, Artikel im Eawag Jahresbericht 2008 [pdf]
Basler Rheinhafen (Bildquelle PR Eawag)

