Abteilung Wasserressourcen und Trinkwasser
Grundwasserneubildung unter Klimaextremen
Der Klimawandel verändert Niederschläge, Verdunstung und die Häufigkeit von Dürren und beeinflusst dadurch die Grundwasserneubildung. Dieses Projekt untersucht die Reaktion der Grundwasserneubildung auf klimatische Variabilität und Extremereignisse. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Einfluss der Modellkomplexität bei der Simulation der ungesättigten Zone. Unterschiedliche Modelle und Kalibrierungszeiträume werden systematisch verglichen. Besonderes Augenmerk gilt Dürreperioden und deren Auswirkung auf das Grundwasser. Die Ergebnisse verbessern das Verständnis der Grundwasseranfälligkeit gegenüber dem Klimawandel. Sie liefern eine wissenschaftliche Grundlage für nachhaltiges Wassermanagement und Anpassungsstrategien.
- Jana von Freyberg (W+T)
- Mehdi Ghasemizade (W+T)
Publikationen
- Moeck, C., & Schulz, S. (2025). Eine Übersicht über die Auswirkungen des Klimawandels auf das Grundwasser in Deutschland und der Schweiz. Grundwasser, 30(3), 195-210.
- Moeck, C., von Freyberg, J., & Schirmer, M. (2018). Groundwater recharge predictions in contrasted climate: The effect of model complexity and calibration period on recharge rates. Environmental Modelling & Software, 103, 74-89.
- Ghasemizade, M., Moeck, C., & Schirmer, M. (2015). The effect of model complexity in simulating unsaturated zone flow processes on recharge estimation at varying time scales. Journal of Hydrology, 529, 1173-1184.
- von Freyberg, J., Moeck, C., & Schirmer, M. (2015). Estimation of groundwater recharge and drought severity with varying model complexity. Journal of Hydrology, 527, 844-857.