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Biodiversität: Zustand ungenügend, aber positive Entwicklungen
16. Januar 2026 |
Der Bericht hält fest, dass in der Schweiz der Zustand der Biodiversität nach wie vor ungenügend ist. Hauptursachen für den Rückgang sind intensive Landnutzung, Umweltverschmutzung, invasive Arten und der Klimawandel. Mehr als ein Drittel aller Arten in der Schweiz sind gefährdet (35%) und Artengemeinschaften werden sich immer ähnlicher.
Einzelne Elemente der Biodiversität entwickeln sich wieder positiv
Der Rückgang der Artenvielfalt hat sich seit der Jahrtausendwende aber verlangsamt und punktuell zeigen sich positive Entwicklungen. Das Niveau bleibt jedoch tief. In Gewässern ist zum Beispiel der Zustand der Biodiversität nach wie vor «schlecht». Es gibt aber auch Arten, die profitieren. Insbesondere die Bestände wärmeliebender, mobiler und bereits häufiger Arten entwickeln sich positiv. Zudem konnten mehrere grosse Tierarten wie Biber die Gebiete, aus denen sie verschwunden sind, wieder besiedeln
Gezielte Fördermassnahmen wirken
Der Bericht zeigt auf, dass die gezielte Fördermassnahmen von Bund, Kantonen, Gemeinden und weiteren Engagierten Wirkung entfalten. Damit sich der Zustand der Biodiversität insgesamt verbessern kann, müssen bestehende Gesetze jedoch konsequenter vollzogen, Programme ausgebaut und mit anderen Politikbereichen besser abgestimmt werden. Wichtig ist es zudem im Dialog von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft gemeinsame, funktionierende Lösungen zu finden.
Titelbild: Bericht des Forums Biodiversität der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz «Biodiversität in der Schweiz verstehen und gestalten» (Quelle, scnat)