Newsarchiv

Ladevorgang fehlgeschlagen

Das Wasserschloss der Schweiz am Zusammenfluss von Aare, Reuss und Limmat. (Foto: VBS/DDPS)
30. August 2018

Die Daueruntersuchung an grösseren Schweizer Fliessgewässern läuft seit bald 45 Jahren. Eine Auswertung der Zeitreihen zeigt, dass sich mit dem Klimawandel auch geochemische Prozesse ändern. So steigen an den meisten Stationen die Konzentrationen von Bicarbonat. Nebst der höheren Temperaturen sind das Nährstoffangebot in den Seen und der Säuregehalt in den Böden die Treiber. Nach einem Peak in den späten 1980er Jahren gehen hingegen die Stickstoffkonzentrationen zurück. Gründe dafür sind ein verminderter Eintrag von Stickstoff in der Landwirtschaft und die verbesserte Eliminierung in der Abwasserreinigung. Weiterlesen

Florian Altermatt, Ausserordentlicher Professor der Universität Zürich, beschäftigt sich unter anderem mit der Biodiversität in Gewässern. (Foto: Uni Zürich)
28. August 2018

Der Ökologe Florian Altermatt ist am 27. August vom Universitätsrat zum Ausserordentlichen Professor für Aquatische Ökologie ernannt worden. In der Eawag-Abteilung «Aquatische Ökologie» ist er seit gut sieben Jahren als Gruppenleiter tätig und erhielt bereits 2014 eine SNF Förderprofessur an der Universität Zürich.  Weiterlesen

Modernes Massenspektrometer an der Eawag. (Foto: Raoul Schaffner, Eawag)
28. August 2018

Werden Wasserproben mit einem Massenspektrometer analysiert, zeigen sich auch Peaks von Verbindungen, die noch gar nicht bekannt sind oder nach denen gar nicht gesucht wurde. Rücken diese Moleküle zu einem späteren Zeitpunkt in den Fokus von Umweltforschenden, können sie rückwirkend in gespeicherten Messergebnissen nachgewiesen werden.  Weiterlesen

Buntbarsche der Gattung Astatotilapia im Chala-See (Foto: Florian N. Moser)
24. August 2018

Die Familie der Buntbarsche gehört zu den Fischfamilien mit den meisten Arten – und dauernd entstehen neue. Die schillernd bunten Fische entwickeln sich so schnell, dass Eawag-Forschende ihnen nun quasi bei der Evolution zuschauen konnten. Weiterlesen

Jennifer Inauen (Foto: Eawag)
23. August 2018

Jennifer Inauen, Gruppenleiterin der Abteilung Umweltsozialwissenschaften der Eawag, hat während der diesjährigen «European Health Psychology Society Conference» in Galway den «Early Career Award» erhalten. Die European Health Psychology Society (EHPS) zeichnet damit jedes Jahr Nachwuchsexpertinnen und -experten der Gesundheitspsychologie aus. Weiterlesen

Dr. Miriam Langer (Foto: Peter Penicka, Eawag)
22. August 2018

Die ständig wachsende Anzahl von neuen Substanzen, Materialien und Techniken eröffnen neue Möglichkeiten. Deren Auswirkung auf die Umwelt sind jedoch oft unbekannt und müssen vor und nach Markteinführung sorgfältig geprüft werden. Um dies zu unterstützen, haben die Hochschule für Life Sciences FHNW und die Eawag, das Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs, eine gemeinsame Professur geschaffen. Die berufene Professorin Miriam Langer wird ihre neue Position am 1. September im neuen FHNW Campus in Muttenz antreten. Weiterlesen

Eine Frau in Indien pumpt Wasser aus einem Brunnen. Vielerorts ist die Gefahr hoch, dass das Grundwasser mit Fluorid belastet ist. (Bild: Dipak Shelare / Shutterstock.com)
16. August 2018

Fluorid kommt natürlicherweise im Grundwasser vor. In geringen Mengen ist das kein Problem, doch in Indien übersteigt die Konzentration vielerorts den für die Gesundheit unbedenklichen Grenzwert. Betroffen sind über hundert Millionen Menschen, schätzen Forschende der Eawag aufgrund von neuen Computermodellen.  Weiterlesen

Probenahmen auf dem Sihlsee. (Foto: SBB)
15. August 2018

Die Eawag hat untersucht, wie sich verschiedene Szenarien der Pumpspeicherung auf Temperatur und Wasserqualität der einbezogenen Seen auswirken. Im Fall des Sihlsees, der als Reservoir dient für das Etzelwerk der SBB, hat sich die Frage, in welcher Tiefe Wasser entnommen wird, als zentral herausgestellt. Die Studie hat zudem deutlich gemacht, dass es für die Beurteilung der Umweltauswirkungen relevant sein kann, von welchem Referenzzustand man ausgeht: Während bei einem natürlichen See das Oberflächenwasser abfliesst, wird bei Stauseen Wasser aus tieferen Zonen abgeleitet. Ökologische und landschaftsästhetische Auswirkungen des Pumpspeicherbetriebs in der Uferzone wurden in dieser Arbeit nicht näher untersucht. Weiterlesen

Bernhard Wehrli (Foto: Eawag)
10. August 2018

Engagement für die Lehre: Der Eawag-Forscher Bernhard Wehrli hat per 1. August 2018 das Amt des Studiendirektors für Umweltnaturwissenschaften an der ETH Zürich übernommen. Weiterlesen

Foto: Eawag
9. August 2018

Um problematischen Mikroverunreinigungen im Wasser beizukommen, ist auch die Entwicklung neuer und kostengünstiger Analyseverfahren zentral. Dies gehörte zu den Hauptzielen von EDA-EMERGE, einem Programm der Europäischen Kommission, an dem auch die Eawag beteiligt war.  Weiterlesen