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Die Gebiete, in denen sich im Sommer Perioden mit Wasserdefiziten mehren, werden mit dem Klimawandel grösser bis Ende Jahrhundert. (Schweizer Gewässer im Klimawandel; nccs 2021)

Der Klimawandel zwingt zu neuem Umgang mit Wasser

Kein genereller Mangel an Wasser, aber je nach Region und Jahreszeit kann es knapp werden – umgekehrt führt heftigerer Regen lokal zu mehr Überschwemmungen. Dies zeigen die heute veröffentlichten Ergebnisse des Projektes Hydro-CH2018 «Hydrologische Grundlagen zum Klimawandel». Die umfangreichen Untersuchungen, unter Mitarbeit des Wasserforschungsinstituts Eawag, erfolgten unter der Leitung des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) im Rahmen des National Centre for Climate Services des Bundes (NCCS). Der Klimawandel wird in Zukunft zu einem anderen Umgang mit dem Wasser führen.

Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Wassersituation in der Schweiz aus, dem Wasserschloss Europas? Diese Frage stand im Zentrum des NCCS-Forschungsprojektes Hydro-CH2018. Heute hat das Abschlusssymposium dazu stattgefunden, leider nur digital. Fast 700 Interessierte haben sich für den Livestream angemeldet. Gleichzeitig hat das Bafu den Synthesebericht «Auswirkungen des Klimawandels auf die Schweizer Gewässer» publiziert und eine Kurzfassung dazu in Broschürenform.

 Dokumente und die Medienmitteilung zum Abschluss von Hydro-CH2018

Erstellt von Andri Bryner