Abteilung Siedlungswasserwirtschaft

Schmutzstoffe im Regenwasser

Der Forschungsschwerpunkt der Gruppe liegt auf der urbanen Regenwasserqualität und deren Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt. Urbanes Regenwasser, das von städtischen Gebieten abgeschwemmt wird, enthält eine Vielzahl potenziell toxischer Schadstoffe, und das Risiko für die menschliche Gesundheit und die Umwelt ist oft unbekannt. Die Forschung umfasst die Entwicklung alternativer Feldmessverfahren für die Schadstoffanalyse und die Modellierung von Schadstoffströmen zur Quantifizierung der Auswirkungen für gesamte urbane Einzugsgebiete. Die Gruppe konzentriert sich auf die folgenden Forschungsbereiche:

Zweckmäßige Lösungen für die Wiederverwendung von Regenwasser: Um die Auswirkungen der Wasserknappheit und der Verschlechterung der Wasserqualität einzudämmen, müssen zukünftige wasserbewusste Städte auf Lösungen wie die Regenwassernutzung und urbane Wasserkreisläufe setzen. Zu diesem Zweck werden Schadstoffflussmodelle für städtische Einzugsgebiete entwickelt, um geeignete Maßnahmen zur Regenwasserbewirtschaftung (Schwammstadt, graue Infrastruktur) unter Berücksichtigung der Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt zu bestimmen.

Alternative Techniken zur Überwachung von Schadstoffen im Regenwassers: Durch die Entwicklung alternativer Ansätze zur Überwachung von Mikroverunreinigungen, die auf Passivsammlern und Online-Sensoren beruhen, erhalten wir Informationen über das Vorkommen, die Entfernung und das Risiko von Mikroverunreinigungen in Regenwasserbehandlungssystemen. Ziel ist es, mit diesem Überwachungsansatz eine größeren Zahl von Standorten zu beproben.

Gruppenleitung

Team

Projekte

Mikroverunreingungen in der Schwammstadt quantifizieren

Abgeschlossene Projekte

Quantifying micropollutant loads in combined and separate sewer overflows

Publikationen