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Gesundheitsmonitoring über Drainagesysteme in Kampala

12. März 2026 | Leonardo Biasio

Eine interdisziplinäre Studie untersucht, ob die Überwachung von Krankheitserregern in Drainagewasser Frühwarnungen vor Krankheitsausbrüchen liefern könnte. Dies vor allem in dicht besiedelten städtischen Gebieten mit nicht-kanalisierter Sanitärversorgung. Damit werden potenziell Bevölkerungsgruppen erreicht, die für die konventionelle Abwasserüberwachung derzeit unsichtbar sind.

Das EMoCH-Projekt («Environmental Monitoring of Community Health in Urban Non-Sewered Catchments») ist eine Zusammenarbeit der Abteilung Umweltmikrobiologie und der Abteilung Sandec (Sanitation, Water and Solid Waste for Development) der Eawag. Partnerorganisationen sind die Makerere University, die National Water and Sewerage Corporation (NWSC) und die Kampala Capital City Authority (KCCA).

Am Fallbeispiel Kampala, Uganda, nutzt das Projekt die Mischung aus kanalisierten und nicht-kanalisierten Sanitärsystemen der Stadt, um einen neuen Ansatz für das umweltbasierte Monitoring zu entwickeln und zu testen. Ziel ist es, skalierbare und bevölkerungsrepräsentative Monitoringmethode zu etablieren, die als Grundlage für Frühwarnsysteme im Bereich der öffentlichen Gesundheit in komplexen urbanen Umgebungen dienen könnten.

Erfahren Sie mehr über die Forschung und erste Ergebnisse im Video


Titelbild: Linda Strande, Eawag

Kooperationen

  • Prof. Charles Niwagaba (Makerere University)
  • National Water and Sewerage Corporation (NWSC)
  • Kampala Capital City Authority (KCCA)

Finanzierung

  • Eawag discretionary fund