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Von links: Resal Bangoj, Bauleiter Halter AG, André Ingold, Stadtpräsident Dübendorf, Rik Eggen, stv. Direktor Eawag, Janet Hering, Direktorin Eawag, Hannes Pichler, Leiter Empa Bau, Maik Neuhaus Geschäftsführer Gesamtleister Halter AG, Alexander Christen, fsp Architekten AG. Foto: Eawag/Alessandro Della Bella

FLUX und fertig - festliche Schlüsselübergabe des neuen Eawag-Gebäudes

5. Juli 2021,

Rund 25 Gäste durften in der vergangenen Woche live - und Corona-konform - miterleben, wie der grosse silbrige Schlüssel des neuen Eawag-Gebäudes symbolisch den «Besitzer» wechselte.

Es war ein spannender Weg bis zur Fertigstellung des FLUX, stellte die gemischte Nutzung doch vielfältige Anforderungen an das Gebäude, die es zu erfüllen galt. Dazu kamen Standort bedingt weitere nicht alltägliche Herausforderungen: Das anspruchsvolle Bau-Umfeld in der Nähe des S-Bahn-Gleises, eine unterirdische Hochspannungsleitung und nicht zu vergessen, der Chriesbach. Im Vergleich zu so manch anderem Bauprojekt, ging es ab dem Planungsstart im Jahr 2014 trotzdem zügig voran und der ein oder andere Stolpersteine wurde souverän und gemeinsam gemeistert. «Und das, ist der guten und motivierten Zusammenarbeit aller Beteiligten zu verdanken», lobte Rik Eggen, stellvertretender Direktor und Bauherr der Eawag, in seinem Grusswort an die Gäste.

Und genau diese Beteiligten hatten sich am vergangenen Mittwochnachmittag im Neubau in Dübendorf eingefunden, um der kleinen festlichen Runde beizuwohnen. Vor Ort waren Vertreterinnen und Vertreter des ETH-Rats und der Bauunternehmungen sowie von Empa Bau, der Stadt Dübendorf und der Eawag.

Das FLUX ist eine Erfolgsgeschichte

«Das FLUX ist auf ganzer Linie ein Erfolg» unterstrichen so auch alle Festredner in ihren Grussworten an die Gäste. Von der Idee über den Ausschreibungsprozess im Dialogverfahren bis zur Ausführung durch den Gesamtleistungsanbieter Halter AG gemeinsam mit dem Architekturbüro Fugazza Steinmann & Partner. «Allen ging es immer darum, die beste Lösung für die Nutzerinnen und Nutzer zu erarbeiten und diesen Einsatz kann man heute in Form des fertigen FLUX sehen», betonte Eggen.

Hell, grosszügig, inspirierend und multifunktional

Das Gebäude kann sich mehr als sehen lassen. Ist es in seiner Gradlinigkeit hell und mit viel Raum für kreativen Austausch grosszügig gestaltet. Das im obersten Stockwerk angesiedelte «Synthesis Center» zeigt beispielhaft, wie Architektur für interdisziplinäres Arbeiten geht. Und überhaupt ist das gesamte Gebäude so ausgerichtet, dass eine inspirierende Atmosphäre für die dort arbeitenden Menschen entsteht. Auf Multifunktionalität hat man beim FLUX zudem ebenso grossen Wert gelegt, wie auf mondernste Ausstattung für Forschung und Lehre. Nicht zu vergessen, dass Thema Nachhaltigkeit: Entsprechend der Vorbildfunktion des Bundes wurden im FLUX neueste Technologien und Konzepte des nachhaltigen Bauens angewendet.

Alles in allem ein Bau, auf den man mit Recht stolz ist und dessen Schlüssel Eawag-Direktorin Janet Hering stellvertretend für alle Mitarbeitenden der Eawag gerne entgegennahm. Mit dem «Schlüssel» kann nun auch der Umzug der Nutzerinnen und Nutzer beginnen, der im Sommer abgeschlossen sein sollte.

Titelbild: Eawag, Alessandro Della Bella

Erstellt von Simone Kral