Aktuelles aus der Eawag

In der ARA Neugut braucht es dank Schlammverdichtung nun keine Zugabe von Flockungsmitteln mehr, mit denen man zuvor die Sedimentation des Schlamms erhöht hatte. (Foto: ARA Neugut)
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Mit Schlammverdichtung die Kläranlagen für die Zukunft ...
3. März 2026

Eine Studie der Eawag in 10 ARA, die mit Schlammverdichtung arbeiten, zeigt, dass das Verfahren Kapazität und Stickstoffentfernung verbessern könnte.

Vorbereitung von Abwasserproben für das Virenmonitoring an der Eawag (Eawag, Andri Bryner)
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Fortsetzung des Abwassermonitorings ist gesichert
19. Februar 2026

Das Wasserforschungsinstitut Eawag ist im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit neu nationales Referenzzentrum für Abwassermonitoring. Im Zentrum steht die Erhebung von Gesundheitsdaten aus dem kommunalen Abwasser, insbesondere von Viren, die als Krankheitserreger bekannt sind. Auch für die Analyse von Substanzen aus dem Arznei- und Suchtmittelgebrauch besteht neu ein nationaler Auftrag.

Seltene Erden sind für viele technische Anwendungen unverzichtbar, gelangen jedoch auch in die Gewässer und können sich negativ auf die dortigen Lebewesen auswirken. (Foto: Adobe Stock)
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Seltene Erden belasten Zürcher Gewässer
10. Februar 2026

Eine Untersuchung im Kanton Zürich hat gezeigt, dass über die Kläranlagen einzelne Elemente der Seltenen Erden in Konzentrationen in die Gewässer gelangen können, die ein Risiko für Wasserorganismen darstellen: Gadolinium, das aus in Gesundheitsbetrieben eingesetzten Kontrastmitteln stammt, sowie Lanthan und Cer, die in einzelnen Kläranlagen zur Entfernung von Phosphor im Einsatz sind.

Eawag-Umweltchemikerin Kathrin Fenner erklärte, wie man KI-basierte Modelle entwickeln und nutzen kann, um vorherzusagen, wie sich Chemikalien verhalten. (Foto: Luzia Schär)
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Forschung trifft Zukunft: KI für Nachhaltigkeit
23. Januar 2026

Zum WEF 2026 präsentierte der ETH-Bereich Highlights aus der Forschung, die zeigen, wie künstliche Intelligenz den Weg zu mehr Nachhaltigkeit ebnet. Entscheidungsträgerinnen und -träger aus Politik und Wirtschaft informierten sich über praxisnahe KI-Anwendungen für Umwelt und Gesellschaft.

Floh- und Zeckenschutzmittel sind die wahrscheinlichsten Quellen für Fipronil in Schweizer Fliessgewässern. (Bild: Canva / Csaba Deli)
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Vom Flohmittel ins Fliessgewässer
15. Januar 2026

Das Insektizid Fipronil wurde in Schweizer Fliessgewässern in Konzentrationen nachgewiesen, die für Wasserlebewesen kritisch sind. Als Pflanzenschutzmittel darf es seit Jahren nicht mehr eingesetzt werden. Eine Studie mit Beteiligung der Eawag zeigt nun: die wahrscheinlichste Quelle der Belastung sind Floh- und Zeckenschutzmittel für Haustiere.