Abteilung Umweltchemie

Den Schadstoffen auf der Spur

Unser Forschungsteam untersucht Vorkommen, Verteilung und Verbleib von organischen Schadstoffen in der aquatischen Umwelt. Der Fokus liegt auf den Stoffflüssen aus den Siedlungsgebieten sowie der Landwirtschaft. Zentrale Werkzeuge dabei sind die Spurenanalytik, Feld- und Laborstudien sowie die Modellierung.

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Letzte Publikationen

Anliker, S.; Loos, M.; Comte, R.; Ruff, M.; Fenner, K.; Singer, H. (2020) Assessing emissions from pharmaceutical manufacturing based on temporal high-resolution mass spectrometry data, Environmental Science and Technology, doi:10.1021/acs.est.9b07085, Institutional Repository
Fu, Q.; Fedrizzi, D.; Kosfeld, V.; Schlechtriem, C.; Ganz, V.; Derrer, S.; Rentsch, D.; Hollender, J. (2020) Biotransformation changes bioaccumulation and toxicity of diclofenac in aquatic organisms, Environmental Science and Technology, doi:10.1021/acs.est.9b07127, Institutional Repository
Fenner, K.; Screpanti, C.; Renold, P.; Rouchdi, M.; Vogler, B.; Rich, S. (2020) Comparison of small molecule biotransformation half-lives between activated sludge and soil: opportunities for read-across?, Environmental Science and Technology, 54(6), 3148-3158, doi:10.1021/acs.est.9b05104, Institutional Repository
Diemer, N.; Staudacher, P.; Atuhaire, A.; Fuhrimann, S.; Inauen, J. (2020) Smallholder farmers' information behavior differs for organic versus conventional pest management strategies: a qualitative study in Uganda, Journal of Cleaner Production, 257, 120465 (9 pp.), doi:10.1016/j.jclepro.2020.120465, Institutional Repository

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Aktuelles

Medikamentenherstellung hinterlässt Spur im Gewässer

Foto: Norbert Aepli, CC BY
Selbst über 100km stromabwärts, in Basel, konnten die Forschenden die Produktionsmuster der Pharmafirma nachweisen.

31. März 2020
Mit einem verblüffend einfachen Kniff gelang es einem Team von Forschenden, den Einfluss eines einzelnen Pharmaherstellers auf die Wasserqualität unterhalb von Kläranlagen nachzuweisen: Weil der Konzentrationsverlauf der Substanzen von typischen Produktionszyklen abhängig ist, kann zwischen dem Industrieabwasser und häuslichem Abwasser unterschieden werden, und dies auch noch weit stromabwärts.  weiterlesen

Chlorothalonil fordert Wasserversorger

Foto: Nora Minas, Eawag
Quellfassung im Mittelland

20. Februar 2020,
Abbauprodukte des Pilzmittels Chlorothalonil finden sich im Schweizer Mittelland verbreitet im Grundwasser – auch an Orten, wo dieses als Trinkwasser genutzt wird. Der Umgang mit diesen Stoffen wird für die Wasserwerke zu einer Herausforderung. Die Bandbreite zwischen überstürzten Sofortmassnahmen und Verschweigen des Problems ist sehr gross. Ein Faktenblatt der Eawag trägt bei zu einer sachlichen Diskussion und längerfristig angelegten Strategien. weiterlesen

Ausgewählte, repräsentative Forschungsprojekte

Die umfassende Messung organischer Spurenstoffe in Gewässern ist aufwändig. Das Projekt NAWA SPEZ liefert Daten und Analysen zur Belastungssituation.
Predicting environment-specific biotransformation of chemical contaminants
Die Überwachung von Oberflächengewässern hinsichtlich polarer und semipolarer organischer Mikroschadstoffe ist stark an die chemische Analytik gekoppelt...
Pilotversuche zur erweiterten Abwasserbehandlung mit granulierter Aktivkohle (GAK) und kombiniert mit Teilozonung (O3/GAK) auf der ARA Glarnerland