Abteilung Umweltchemie

Den Schadstoffen auf der Spur

Unser Forschungsteam untersucht Vorkommen, Verteilung und Verbleib von organischen Schadstoffen in der aquatischen Umwelt. Der Fokus liegt auf den Stoffflüssen aus den Siedlungsgebieten sowie der Landwirtschaft. Zentrale Werkzeuge dabei sind die Spurenanalytik, Feld- und Laborstudien sowie die Modellierung.

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Letzte Publikationen

Stravs, M. A.; Pomati, F.; Hollender, J. (2019) Biodiversity drives micropollutant biotransformation in freshwater phytoplankton assemblages, Environmental Science and Technology, 53(8), 4265-4273, doi:10.1021/acs.est.8b07018, Institutional Repository
Lavrieux, M.; Birkholz, A.; Meusburger, K.; Wiesenberg, G. L. B.; Gilli, A.; Stamm, C.; Alewell, C. (2019) Plants or bacteria? 130 years of mixed imprints in Lake Baldegg sediments (Switzerland), as revealed by compound-specific isotope analysis (CSIA) and biomarker analysis, Biogeosciences, 16(10), 2131-2146, doi:10.5194/bg-16-2131-2019, Institutional Repository
Benateau, S.; Gaudard, A.; Stamm, C.; Altermatt, F. (2019) Climate change and freshwater ecosystems. Impacts on water quality and ecological status, 111 p, Institutional Repository
Palzes, V. A.; Sagiv, S. K.; Baker, J. M.; Rojas-Valverde, D.; Gutiérrez-Vargas, R.; Winkler, M. S.; Fuhrimann, S.; Staudacher, P.; Menezes-Filho, J. A.; Reiss, A. L.; Eskenazi, B.; Mora, A. M. (2019) Manganese exposure and working memory-related brain activity in smallholder farmworkers in Costa Rica: results from a pilot study, Environmental Research, 173, 539-548, doi:10.1016/j.envres.2019.04.006, Institutional Repository

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Aktuelles

Zu viele Pflanzenschutzmittel in kleinen Bächen

Probenahme am Eschelisbach (TG). Foto: Eawag, Esther Michel
Probenahme am Eschelisbach (TG). Foto: Eawag, Esther Michel

02. April, 2019
Zwei Studien der Eawag und des Oekotoxzentrums zeigen erneut, dass Gewässer in landwirtschaftlich genutzten Einzugsgebieten stark mit Pflanzenschutzmitteln belastet sind. Die Konzentrationen einzelner Stoffe stellen über Monate hinweg ein Risiko für chronische Schäden dar und liegen längere Zeit über Werten, ab denen für Pflanzen und Tiere im Wasser ein akut toxisches Risiko besteht. In den meisten Proben wurden 30 oder mehr verschiedene Wirkstoffe gemessen. Untersuchungen der Artenvielfalt in den Bächen und Biotests bestätigen die Gefahr, welche von diesen Stoffgemischen ausgeht.. [weiterlesen]

Ausgewählte, repräsentative Forschungsprojekte

Die umfassende Messung organischer Spurenstoffe in Gewässern ist aufwändig. Das Projekt NAWA SPEZ liefert Daten und Analysen zur Belastungssituation.
Predicting environment-specific biotransformation of chemical contaminants
Die Überwachung von Oberflächengewässern hinsichtlich polarer und semipolarer organischer Mikroschadstoffe ist stark an die chemische Analytik gekoppelt...
Pilotversuche zur erweiterten Abwasserbehandlung mit granulierter Aktivkohle (GAK) und kombiniert mit Teilozonung (O3/GAK) auf der ARA Glarnerland