Abteilung Umwelttoxikologie

Wie reagieren aquatische Organismen auf Stress?

Unser Ziel ist es, die Effekte von Chemikalien auf die aquatische Umwelt zu erkennen und zu verstehen. Im Vordergrund stehen die mechanistischen Zusammenhänge von Chemikalienwirkungen allein, aber auch in Mischung mit anderen Chemikalien oder Stressoren, wie zum Beispiel UV Strahlung.

Erfahren Sie mehr

Aktuelles

Eawag-Test mit Fischzellen ersetzt Tierversuche

Foto: Eawag

24. Juni 2021,
Die OECD gibt grünes Licht für den an der Eawag entwickelten Fischzelllinientest. Damit ist der Weg frei für Unternehmen und Behörden auf der ganzen Welt, die Umwelttoxizität von Chemikalien zu bestimmen, ohne dabei auf Tierversuche zurückgreifen zu müssen. weiterlesen

Beitrag mit Video auf TELETOP.


Ksenia Groh im Gespräch über ihre Forschungsziele

Photo: Eawag
Ksenia Groh

Ksenia Groh, die neue Leiterin der Gruppe Bioanalytik an der Utox, erklärt im internen Interview  mit Annette Ryser, wie ihre Forschung die weitere Entwicklung der tierversuchsfreien Methoden zur Toxizitätsbewertung voranbringen könnte.


Utox Forschung schafft es 2 Mal aufs Titelblatt von Chemical Research in Toxicology

Charakterisierung des Mercaptursäure Abbauwegs in einer Zebrafischzelllinie
Alena Tierbach konnte mit ihrer Dissertation zeigen, dass eine Zebrafischzelllinie (PAC2) fähig ist, elektrophile Verbindungen zum entsprechenden wasserlöslichen Mercapturat zu transformieren. Diese Erkenntnis zeigt, dass Phase II Biotransformation in der PAC2 Zelllinie funktioniert und diese somit ein valabler Ersatz für Tierversuche in der Toxikologie und chemischen Risikoabschätzung darstellt. weiterlesen


Computergestützte Netzwerke sind wertvolle Werkzeuge in der Toxikologie, da sie Einblicke in die molekularen Mechanismen gewähren, eine hohe Vorhersagekraft bieten und eine Reduzierung der Tierversuche ermöglichen. Roman Li und Kollegen nutzten diese Prinzipien für die ökotoxikologische Forschung, indem sie ein berechenbares Netzwerk entwickelten, das die Kardiotoxizität von Zebrafischen beschreibt. Zusammen mit Transkriptom Datensätzen verwendet, sagte ihre systemtoxikologische Methode die kardiologischen Effekte in silico genau voraus und sollte daher ein nützliches Werkzeug bei der Untersuchung der Kardiotoxizität sein. weiterlesen

Aktuelle Publikationen

Zoppo, M.; Okoniewski, N.; Pantelyushin, S.; vom Berg, J.; Schirmer, K. (2021) A ribonucleoprotein transfection strategy for CRISPR/Cas9‐mediated gene editing and single cell cloning in rainbow trout cells, Cell and Bioscience, 11(1), 103 (15 pp.), doi:10.1186/s13578-021-00618-0, Institutional Repository
Carles, L.; Donnadieu, F.; Wawrzyniak, I.; Besse-Hoggan, P.; Batisson, I. (2021) Genomic analysis of the Bacillus megaterium Mes11: new insights into nitroreductase genes associated with the degradation of mesotrione, International Biodeterioration and Biodegradation, 162, 105254 (7 pp.), doi:10.1016/j.ibiod.2021.105254, Institutional Repository
Kirla, K. T.; Erhart, C.; Groh, K. J.; Stadnicka-Michalak, J.; Eggen, R. I. L.; Schirmer, K.; Kraemer, T. (2021) Zebrafish early life stages as alternative model to study 'designer drugs': concordance with mammals in response to opioids, Toxicology and Applied Pharmacology, 419, 115483 (11 pp.), doi:10.1016/j.taap.2021.115483, Institutional Repository
Stadnicka-Michalak, J.; Bramaz, N.; Schönenberger, R.; Schirmer, K. (2021) Predicting exposure concentrations of chemicals with a wide range of volatility and hydrophobicity in different multi-well plate set-ups, Scientific Reports, 11, 4860 (14 pp.), doi:10.1038/s41598-021-84109-9, Institutional Repository
Carles, L.; Martin-Laurent, F.; Devers, M.; Spor, A.; Rouard, N.; Beguet, J.; Besse-Hoggan, P.; Batisson, I. (2021) Potential of preventive bioremediation to reduce environmental contamination by pesticides in an agricultural context: a case study with the herbicide 2,4-D, Journal of Hazardous Materials, 416, 125740 (10 pp.), doi:10.1016/j.jhazmat.2021.125740, Institutional Repository