Aktuelles aus der Eawag

Das Drüsige Springkraut ist eine in der Schweiz weit verbreitete invasive Art, die sich auch auf benachbarte Gewässerökosysteme auswirken kann. (Foto: Florian Altermatt)
News
Die Auswirkungen invasiver Arten überschreiten die ...
4. April 2024

Invasive Arten beeinflussen die biologische Vielfalt in einem grösseren räumlichen Ausmass als bisher angenommen. In einer kürzlich veröffentlichten Studie zeigen Forschende der Eawag und der Universität Zürich, dass die Auswirkungen invasiver Arten weit über die Ökosysteme, in die sie eindringen, hinausreichen und dafür vor allem drei Mechanismen verantwortlich sind. Diese Erkenntnisse sind für das Management von Ökosystemen von grosser Bedeutung.

Konsultationen
Revision der Pflanzenschutzmittel Verordnung: Eawag sagt ...
3. April 2024

Die Eawag und das Ökotoxzentrum begrüssen eine Totalrevision der Pflanzenschutzmittelverordnung (PSMV). In wichtigen Punkten, wie der Übernahme von EU-Zulassungen oder zum Vorsorgeprinzip verlangen die beiden Institute jedoch Nachbesserungen. Die Verordnung müsse sicherstellen, dass andere Regularien wie das Gewässerschutzgesetz oder das Umweltschutzgesetz nicht unterlaufen werden.

links: Joaquín Jiménez-Martínez (Bild: Andres Valencia); rechts: João P. Leitão (Bild: zvg)
Institutionelles
Joaquín Jiménez-Martínez und João P. Leitão werden ...
25. März 2024

Die Eawag hat ab dem 1. April 2024 zwei neue Titularprofessoren in den Reihen ihrer Forschenden: Joaquín Jiménez-Martínez und João P. Leitão wurden vom ETH-Rat auf Antrag der ETH Zürich dazu ernannt, beide im Departement Bau, Umwelt und Geomatik.

Eingefrorene Abwasserproben für die Analyse auf SARS-CoV-2 Virengut. (Foto: Keystone, Gaetan Bally)
Konsultationen
Eawag begrüsst Revision des Epidemiengesetzes
22. März 2024

Die Eawag begrüsst im Rahmen der öffentlichen Vernehmlassung die vorgesehene Revision des Epidemiengesetzes. Die Änderungen verbessern die Zusammenarbeit aller Akteure, um die Bevölkerung noch besser vor übertragbaren Krankheiten und Antibiotikaresistenzen zu schützen. Die Stellungnahme des Wasserforschungsinstituts hebt besonders die ganzheitliche Herangehensweise hervor, welche die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt einschliesst.

Die beiden neuen, ab Mai erhältlichen Briefmarken der Post zeigen bedrohte einheimische Arten aus dem Thunersee und dem Doubs. (Bild: Post CH Netz AG)
News
Bedrohte Unterwasserwelt im Briefmarkenformat
21. März 2024

Zwei neue Briefmarken der Post, die mit Unterstützung der Eawag entstanden sind, rücken die bedrohte Artenvielfalt in Schweizer Gewässern ins Blickfeld.

Blick von der Kirche Varen auf das Auengebiet Pfynwald mit der Rhone (Blick flussabwärts), Schotterbänken und trockenen Schotterterrassen mit Föhrenwald. (Foto: Jan Ryser/BAFU)
News
Der Einfluss des Klimawandels auf das Leben in ...
14. März 2024

Gemeinschaften in Wasser und an Land reagieren ähnlich auf den Klimawandel. Eine überraschende Ausnahme könnte das Plankton sein.

Umweltingenieurin Lena Mutzner montiert einen Passivsammler in einem Überlaufbecken, um herauszufinden, wie viele Mikroverunreinigungen ins Gewässer gelangen. (Foto: Christian Grund / 13Photo)
News
Spitzenforschung im Untergrund
11. März 2024

In Fehraltorf im Zürcher Oberland hat die Eawag zusammen mit der ETH Zürich ein weltweit einzigartiges Feldlabor für Abwasserforschung aufgebaut.

Hindernisse wie die Müllerschwelle in der Zulg in Steffisburg behindern oder verunmöglichen die Fischwanderung. Das Gewässerschutzgesetz schreibt vor, dass solche Hindernisse saniert und für Fische durchgängig gestaltet werden müssen. Die Gemeinde Steffisburg hat im September 2023 begonnen, die Müllerschwelle zu sanieren, um die Längsvernetzung der Zulg zu verbessern.  (Foto: Gemeinde Steffisburg, Mark van Egmond)
News
Mit neuen Konzepten die Fischwanderung verbessern
7. März 2024

Welche Hindernisse müssen beseitigt werden, damit wandernde Fische am meisten profitieren? Wo ergeben Massnahmen am meisten Sinn, und wie steht es um das Kosten-Nutzen-Verhältnis?

Das mobile Massenspektrometer MS2field – hier auf einer Kläranlage – erlaubt die automatisierte Messung von Schadstoffen in kleinsten Konzentrationen in hoher zeitlicher Auflösung. (Foto: Eawag)
News
Industrieabwasser gezielter behandeln dank ...
5. März 2024

Der Ausbau der Schweizer Abwasserreinigung läuft. Nun zeigen Untersuchungen der Eawag, dass es auch beim Abwasser aus Chemie- und Pharmabetrieben noch Verbesserungspotential gibt – auf den Kläranlagen und innerhalb der Betriebe.

Auf der Konferenz Climate and Clean Air, die vom 21. bis 23. Februar 2024 in Nairobi im Rahmen der sechsten Sitzung der Umweltversammlung der Vereinten Nationen stattfand, kamen führende Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Politik und Praxis aus aller Welt zusammen, um drängende Fragen des Klimas und der Luftqualität zu erörtern. (Foto: CCAC)
Institutionelles
Eawag schliesst sich der «Climate and Clean Air ...
29. Februar 2024

Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) nimmt die Eawag als nicht-staatliche Partnerin der Koalition für Klima und Luftreinhaltung (Climate and Clean Air Coalition CCAC) auf.

Der Dübendorfer Gemeinderatspräsident Patrick Schärli enthüllt die Tafel, mit welcher die Akademien der Naturwissenschaften SCNAT die Eawag zur Chemical Landmark ehren, zu einem Ort, wo Chemiegeschichte geschrieben wurde und wird. Rechts Eawag Direktor Martin Ackermann, links SCNAT-Präsident Philippe Moreillon. (Foto: Andres Jordi, SCNAT)
Institutionelles
Die Eawag wird mit dem Chemical Landmark ausgezeichnet
27. Februar 2024

Die Akademie der Naturwissenschaften Schweiz ehrt das Wasserforschungsinstitut Eawag in Dübendorf als bedeutende historische Stätte der Chemie. Mit der Lancierung der Umweltchemie hat die Eawag unter ihrem Direktor Werner Stumm die Chemie revolutioniert. Sie trug damit massgeblich zum Verstehen der komplexen Prozesse in der Natur und zu sauberen Gewässern in der Schweiz bei.

Urs von Gunten hat schon immer Brücken zwischen Forschung und Praxis geschlagen. (© Alain Herzog / 2024 EPFL)
Interview
Begeistert, berühmt, bescheiden - Urs von Gunten hat die ...
16. Februar 2024

Trotz seiner international beachtlichen und ausgezeichneten Forschungen, gibt sich der Wissenschaftler Urs von Gunten, Professor an der EPFL und des Wasserforschungsinstituts Eawag bescheiden. Urs von Gunten steht ein Jahr vor seinem Ruhestand: ein guter Zeitpunkt, seine Karriere kurz Revue passieren zu lassen.

Die Eawag-Mitarbeitenden Brian Sinnet, Michael Plüss und Pascal Rünzi bei der Vorbereitung einer Thermistormesskette, die Temperatur, Druck und Trübung in Gletscherseen misst. (Foto: Tobias Ryser)
LinkedIn
Eawag schreibt Postdoc-Stipendium aus
13. Februar 2024

Das Postdoc-Forschungsstipendium der Eawag ist wieder ausgeschrieben und interessierte Personen können sich bis zum 11. April bewerben. 

Auf einem Boot und einer Plattform im Rotsee führte die Eawag-Forschungsgruppe umfangreiche Messungen zum Transport von Gasen im Seewasser durch (Foto: Tomy Doda, Eawag).
News
Wie Gase quer durch einen See wandern
25. Januar 2024

Nachts oder an kalten Wintertagen kühlt das Seewasser in Ufernähe schneller ab als in der Mitte des Sees. Dadurch entsteht eine Strömung, welche die flache Uferregion mit dem tieferen Teil des Sees verbindet. Ein internationales Team unter der Leitung von Eawag-Forschenden konnte nun erstmals zeigen, dass diese horizontale Zirkulation Gase wie Sauerstoff und Methan transportiert.

Eawag-Direktor Martin Ackermann und Empa-Direktorin Tanja Zimmermann (Foto: Marion Nitsch, Empa).
Interview
Die CO2-bindende Gesellschaft als Ziel
22. Januar 2024

Mit neuen Initiativen und grossen Zielen wollen Empa-Direktorin Tanja Zimmermann und Eawag-Direktor Martin Ackermann Antworten auf den Klimawandel liefern.

Die Eawag-Forschenden Christa McArdell und Marc Böhler erläutern, wie Ozon Mikroverunreinigungen im Abwasser beseitigt (Foto: Eawag, Claudia Carle).
News
Eawag präsentiert eine ihrer Erfolgsgeschichten am Rande ...
18. Januar 2024

Zeitgleich zum Weltwirtschaftsforum WEF in Davos lud der ETH-Bereich 50 hochrangige Gäste aus Politik, Forschung und Wirtschaft nach Davos ein und stellte Höhepunkte aus der aktuellen Forschung vor. Die Eawag präsentierte, wie sie mit ihrer Arbeit erfolgreich den Weg für die erweiterte Abwasserbehandlung bereitet hat.