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Ladevorgang fehlgeschlagen

Ein dreistachlicher Stichling: Auf ihn hat es der parasitäre Bandwurm Schistocephalus solidus abgesehen. (Foto: Nina Hafer-Hahmann)
19. März 2019

Um von einem Wirt zum anderen zu gelangen, verändern gewisse Parasiten deren Verhalten. Je besser ein Parasit seinen Wirt manipuliert, desto grösser ist sein evolutionärer Vorteil. Er vererbt die Eigenschaften daher an seine Nachkommen weiter, zeigt eine neue Studie der Eawag. Weiterlesen

Christoph Ort und Ann-Kathrin McCall untersuchen die Stabilität von Drogenrückständen in der Kanalisation, um den Drogenkonsum mit Abwasseranalysen zuverlässiger abschätzen zu können. Der Nachweis solcher Substanzen im Abwasser. Foto: Aldo Todaro
14. März 2019

Europaweit nimmt der Konsum von Kokain, Ecstasy, Amphetaminen und Metamphetaminen zu. Das zeigen die neusten Erkenntnisse der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA). In Schweizer Städten allerdings scheint sich der Konsum von Kokain und Ecstasy auf einem hohen Niveau zu halten. Weiterlesen

Regenbogenforelle (Foto: Wikimedia Commons)
14. März 2019

Ein neu entwickeltes Gerät der Eawag schafft, was bisher kaum möglich war: Es weist nach, ob und wie stark Duftstoffe in der Umwelt von Fischen aufgenommen werden. Möglich macht dies ein spiegelglattes Kästchen mit einer Art Sieb aus Darmzellen von Fischen. Weiterlesen

Von aussen ist der «save» Toilette ihr revolutionäres Innenleben nicht anzusehen. (Foto: Laufen)
11. März 2019

Dass Urin wertvolle Nährstoffe enthält, ist kein Geheimnis. Und dass es Sinnvolleres gibt, als diese via Toilettenspülung mit Wasser verdünnt in die Kanalisation zu schicken, ebenso wenig. Doch was tun, um den Urin vom Abwasser fernzuhalten? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Eawag seit Jahren, und eine Antwort heisst, den Urin via NoMix-Toilette bereits an der Quelle in die «richtige Bahn» zu leiten.  Weiterlesen

Judit Lienert (Foto: Peter Penicka)
6. März 2019

Umweltpolitische Fragen sind vielschichtig und mit unterschiedlichen Zielvorstellungen behaftet. Deswegen bieten sich selten einfache Lösungen an, die allen Beteiligten gefallen. Die Umweltsozialwissenschaftlerin und Biologin Judit Lienert erforscht mit ihrer Forschungsgruppe in der Abteilung Umweltsozialwissenschaften, wie man solche Zielkonflikte am besten angeht. Weiterlesen

Durch die Landwirtschaft gelangen Pestizide in die Gewässer, was Kleinlebewesen schadet. (Foto: Markus Zeh)
4. März 2019

Substanzen aus der Landwirtschaft beeinflussen das Leben in Flüssen und Bächen. Geklärtes Abwasser hingegen spielt bei der Artenzusammensetzung von Kleinlebewesen eine geringere Rolle. Das zeigt eine neue Studie eines interdisziplinären Teams der Eawag.  Weiterlesen

Eine Wasserfassung in der Borgne d’Arolla. (Foto: Chrystelle Gabbud)
28. Februar 2019

Wasserlebewesen sind an raue Umweltbedingungen im Gebirge angepasst und tolerieren ein gewisses Mass an Störungen. Doch es kann auch zu viel werden, wie ein Beispiel aus der Westschweiz zeigt: Das regelmässige Spülen von Wasserfassungen führt zu einem dramatischen Rückgang der Insekten. Weiterlesen

Klar oder trüb? Untiefe Seen können plötzlich kippen. (Foto: International Institute for Sustainable Development IISD – Experimental Lakes Area ELA, Kanada)
26. Februar 2019

Wenn Ökosysteme abrupt aus einem Gleichgewicht kippen, können das Katastrophen sein für Menschen und Biodiversität. Erstaunlich wenig weiss man bisher über die Rolle der Evolution in solchen Prozessen. Jetzt hat ein Forscherteam mit Beteiligung der Eawag in «Nature Ecology & Evolution» Ansätze publiziert, wie die komplexen Fragen erforscht werden könnten.  Weiterlesen

Die Plattform «LéXPLORE» auf dem Genfer See (Bild: Natacha Pasche)
20. Februar 2019

Seit dieser Woche treibt die 100 Quadratmeter grosse Forschungsplattform namens «LéXPLORE» auf dem Genfersee. Mit an Bord: Unzählige Sonden und Sensoren, mit deren Hilfe Forschende der Eawag, EPFL und den Universitäten Lausanne und Genf ökologische Vorgänge im Genfersee sowie die Wechselwirkungen zwischen Wasser und Atmosphäre verstehen wollen. Weiterlesen

Die Schwarze Waffenfliege. (Foto: Sandec/Eawag)
19. Februar 2019

Die Larven der schwarzen Waffenfliege ernähren sich von Bioabfällen. Das könnte nicht nur das Abfallproblem in vielen Ländern entschärfen, sondern senkt auch die Treibhausgasemissionen der Abfallbewirtschaftung um rund die Hälfte. Weiterlesen

Trockenperiode am Klöntalersee. (Foto: Pixabay)
14. Februar 2019

Medienberichte widerspiegeln nicht immer das, womit sich Organisationen, Ämter, Kantone und Gemeinden im Alltag beschäftigen. Das zeigt eine Studie des Umweltsozialwissenschaftlers Mario Angst. Weiterlesen

Die Forschungsstation auf dem Jungfraujoch: Hier sammelten Forschende während zwei Jahren jede Woche das Regenwasser. (Bild: flickr)
11. Februar 2019

Selen ist schwierig zu erforschen. Denn das Element hat eine komplexe Chemie und kommt in der Umwelt nur in winzigsten Mengen vor. Nun haben Wissenschaftler der Eawag und ETH Zürich neue chemisch-analytische Methoden entwickelt, die in Kombination mit atmosphärischen Modellen erstmals Annahmen über die Herkunft von Selen zulassen. Weiterlesen

Ein renaturierter Abschnitt der Emme im Berner Oberland (Foto: Markus Bolliger, Shutterstock)
8. Februar 2019

In den kommenden Jahrzehnten sollen viele Schweizer Fliessgewässer ihren natürlichen Charakter zurückerhalten. Um herauszufinden, welche Gewässerabschnitte ökologisch am sinnvollsten zu renaturieren sind, haben Forschende der Eawag ein bestehendes Bewertungsverfahren weiterentwickelt. Weiterlesen

Forscherin Denise Mitrano, hier im Labor des Instituts für Chemie- und Bioingenieurwissenschaften der ETH bei der Synthese von Plastikpartikeln im Nanomassstab, mit einem winzigen Anteil an Palladium. (Foto: Andri Bryner, Eawag)
4. Februar 2019

Über 98% der kleinsten Plastikpartikel aus der Kanalisation werden im Klärschlamm zurückgehalten. Das konnten Forschende nachweisen, weil sie in künstlichem Nanoplastik das Edelmetall Palladium als Tracer eingebaut haben. Die innovative Methode hat grosses Potential, dem Verhalten von Nanoplastik in technischen Systemen und in der Umwelt auch in anderen Fällen auf die Spur zu kommen.  Weiterlesen

Blick in den FE-Versuchstunnel. Im Vordergrund sieht man einen Endlagerbehälter, der dank eines integrierten Heizelements wie ein echter künftiger Behälter von verbrauchten Brennelementen Wärme abstrahlt. (Foto: Nagra)
31. Januar 2019

In Zusammenarbeit mit der Nagra und der Universität Bern hat ein Team der Eawag die Gasdynamik in einem simulierten Endlager für verbrauchte Brennstoffelemente untersucht. Die Resultate sind zwar teilweise überraschend, in Bezug auf die Sicherheit fällt die Bewertung jedoch positiv aus.  Weiterlesen

Bundesrat Guy Parmelin bei der Präsentation des Aquascope Unterwassermikroskop von Dr. Francesco Pomati (Foto: Simone Kral)
24. Januar 2019

Unter dem Motto «Innovationen aus der Schweiz für die Schweiz» trifft die Eawag, als Teil des ETH-Bereichs, Gäste aus der Schweizer Politik, Behörden sowie aus der Wirtschaft zum Austausch. Weiterlesen

Florian Altermatt und Doktorandin Elvira Mächler nehmen Wasserproben im Chriesbach
24. Januar 2019

Die Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) hat Florian Altermatt per Januar 2019 zum Präsidenten des Forum Biodiversität ernannt. Bis anhin hatte er das Amt des Vizepräsidenten inne. Der Biologe leitet an der Eawag die Forschungsgruppe «Räumliche Dynamiken» und hat an der Universität Zürich eine Ausserordentliche Professur in Aquatischer Ökologie inne.  Weiterlesen

Christoph Lüthi bei seinem TedTalk in München (Quelle: TedX München)
22. Januar 2019

3 Milliarden Menschen leben in Städten ohne Kanalisation oder Kläranlagen. Ihre Exkremente müssen sie in Gewässer entsorgen und damit das Trinkwasser für andere Menschen flussabwärts verschmutzen. Christoph Lüthi zeigt auf wie aus Abwasser  Nährstoffe gewonnen werden können statt die Umwelt zu verschmutzen.  Weiterlesen

Wurde auch in die Studie einbezogen: Fluss in Ecuador. (Foto: Scott Tiegs)
15. Januar 2019

Klimafaktoren bestimmen die Kohlenstoffzyklen von Flussökosystemen. Zunehmend werden diese Faktoren vom Mensch beeinflusst. Eine grossangelegte Studie zeigt nun erstmals global vergleichbare Muster auf und liefert damit eine Grundlage zur künftigen Beurteilung der Folgen des Klimawandels.  Weiterlesen

10. Januar 2019

Am 10. Januar 2019 verleiht das Bundesamt für Energie (BFE) zum zwölften Mal den renommierten Schweizer Energiepreis «Watt d’Or». Unter den fünf Preisträgern befindet sich auch das Forschungs- und Innovationsgebäude NEST von Empa und Eawag. Ein besonderes Augenmerk legte die Jury bei ihrem Entscheid auf die Unit «Solare Fitness & Wellness». Weiterlesen

Bild: Pixabay
19. Dezember 2018

Entscheidungen im Umweltbereich sind oft komplex. Es gilt, verschiedene Akteure einzubeziehen, Varianten zu prüfen und Folgen abzuschätzen. Um auch die Meinung der breiten Bevölkerung einzubeziehen, hat die Eawag eine neuartige App entwickelt – gespickt mit Gaming-Elementen. Weiterlesen

Jeder Rappen zählt
14. Dezember 2018

Die Eawag nimmt an der Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» des SRF und der Glückskette teil. Die Eawag-Wasserwand, ein autarkes Handwaschmodul und Teil des Projektes Blue Diversion Autarky der Eawag, steht vom 16. bis 21. Dezember auf dem Areal der Hochschule Luzern (HSLU). Weiterlesen

13. Dezember 2018

Michael Berg, Stephan Hug, Annette Johnson (in memoriam), Andreas Voegelin und Lenny Winkel von der Abteilung Wasserressourcen und Trinkwasser (W+T) der Eawag erhalten für ihr langjähriges Engagement in der Forschung zur Kontamination von Trinkwasserressourcen mit geogenen Elementen den «Sandmeyer Award» der Schweizerischen Chemischen Gesellschaft (SCG). Weiterlesen

ARAs sind grundsätzlich eine gute Barriere gegen die Verbreitung von Antibiotikaresistenzen, relativ gesehen reichern sich Resistenzgene jedoch an. (Foto: ARA Werdhölzli)
12. Dezember 2018

Bakterien, die gegen Antibiotika resistent sind, werden in der Abwasserreinigung nicht vollständig eliminiert. Nur ein Teil der Resistenzen stammt aus dem Zulauf, viele andere finden sich in Belebtschlammbakterien. Wie eine neue Studie der Eawag zeigt, sind Abwasserreinigungsanlagen mehr als nur eine Durchlaufstation – die Resistenzen sind dort aktiv und verändern sich. Weiterlesen

Der gewöhnliche Flohkrebs, Gammarus pulex, beim Zerkleinern von Falllaub. Nicole Munz hatte hauptsächlich Gammarus fossarum sowie Gammarus pulex in ihren Proben. (Foto: Eawag)
3. Dezember 2018

Flohkrebse sind in Schweizer Gewässern Insektiziden, Arzneimittelrückständen und anderen Spurenstoffen ausgesetzt und reichern diese in ihrem Körper an. Immerhin: Werden Kläranlagen aufgerüstet, weisen die Tierchen praktische keine Spurenstoffe mehr auf. Das zeigt eine neue Eawag-Studie. Weiterlesen