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Ladevorgang fehlgeschlagen

Christoph Lüthi bei seinem TedTalk in München (Quelle: TedX München)
22. Januar 2019

3 Milliarden Menschen leben in Städten ohne Kanalisation oder Kläranlagen. Ihre Exkremente müssen sie in Gewässer entsorgen und damit das Trinkwasser für andere Menschen flussabwärts verschmutzen. Christoph Lüthi zeigt auf wie aus Abwasser  Nährstoffe gewonnen werden können statt die Umwelt zu verschmutzen.  Weiterlesen

Wurde auch in die Studie einbezogen: Fluss in Ecuador. (Foto: Scott Tiegs)
15. Januar 2019

Klimafaktoren bestimmen die Kohlenstoffzyklen von Flussökosystemen. Zunehmend werden diese Faktoren vom Mensch beeinflusst. Eine grossangelegte Studie zeigt nun erstmals global vergleichbare Muster auf und liefert damit eine Grundlage zur künftigen Beurteilung der Folgen des Klimawandels.  Weiterlesen

10. Januar 2019

Am 10. Januar 2019 verleiht das Bundesamt für Energie (BFE) zum zwölften Mal den renommierten Schweizer Energiepreis «Watt d’Or». Unter den fünf Preisträgern befindet sich auch das Forschungs- und Innovationsgebäude NEST von Empa und Eawag. Ein besonderes Augenmerk legte die Jury bei ihrem Entscheid auf die Unit «Solare Fitness & Wellness». Weiterlesen

Bild: Pixabay
19. Dezember 2018

Entscheidungen im Umweltbereich sind oft komplex. Es gilt, verschiedene Akteure einzubeziehen, Varianten zu prüfen und Folgen abzuschätzen. Um auch die Meinung der breiten Bevölkerung einzubeziehen, hat die Eawag eine neuartige App entwickelt – gespickt mit Gaming-Elementen. Weiterlesen

Jeder Rappen zählt
14. Dezember 2018

Die Eawag nimmt an der Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» des SRF und der Glückskette teil. Die Eawag-Wasserwand, ein autarkes Handwaschmodul und Teil des Projektes Blue Diversion Autarky der Eawag, steht vom 16. bis 21. Dezember auf dem Areal der Hochschule Luzern (HSLU). Weiterlesen

13. Dezember 2018

Michael Berg, Stephan Hug, Annette Johnson (in memoriam), Andreas Voegelin und Lenny Winkel von der Abteilung Wasserressourcen und Trinkwasser (W+T) der Eawag erhalten für ihr langjähriges Engagement in der Forschung zur Kontamination von Trinkwasserressourcen mit geogenen Elementen den «Sandmeyer Award» der Schweizerischen Chemischen Gesellschaft (SCG). Weiterlesen

ARAs sind grundsätzlich eine gute Barriere gegen die Verbreitung von Antibiotikaresistenzen, relativ gesehen reichern sich Resistenzgene jedoch an. (Foto: ARA Werdhölzli)
12. Dezember 2018

Bakterien, die gegen Antibiotika resistent sind, werden in der Abwasserreinigung nicht vollständig eliminiert. Nur ein Teil der Resistenzen stammt aus dem Zulauf, viele andere finden sich in Belebtschlammbakterien. Wie eine neue Studie der Eawag zeigt, sind Abwasserreinigungsanlagen mehr als nur eine Durchlaufstation – die Resistenzen sind dort aktiv und verändern sich. Weiterlesen

Der gewöhnliche Flohkrebs, Gammarus pulex, beim Zerkleinern von Falllaub. Nicole Munz hatte hauptsächlich Gammarus fossarum sowie Gammarus pulex in ihren Proben. (Foto: Eawag)
3. Dezember 2018

Flohkrebse sind in Schweizer Gewässern Insektiziden, Arzneimittelrückständen und anderen Spurenstoffen ausgesetzt und reichern diese in ihrem Körper an. Immerhin: Werden Kläranlagen aufgerüstet, weisen die Tierchen praktische keine Spurenstoffe mehr auf. Das zeigt eine neue Eawag-Studie. Weiterlesen

Eine Rekonstruktion der Stadt Aventicum am Murtensee, ehemalige Hauptstadt der römischen Schweiz. Das Bild stammt aus dem Buch «Aventicum – Eine römische Hauptstadt» von Daniel Castella et al. (2015).
26. November 2018

Wenn eine Bevölkerung schnell wächst und intensiv Landwirtschaft betreibt, leidet häufig die Umwelt darunter. Nicht nur heute, sondern bereits zur Römerzeit. Beweise dafür fanden Forschende der Eawag in Sedimenten des Murtensees. Weiterlesen

Wenfeng Liu konnte den Otto-Jaag-Gewässerschutzpreis 2018 an der offiziellen Verleihung am 17. November entgegennehmen.
21. November 2018

Erneut darf ein Eawag-Doktorand den Otto-Jaag-Gewässerschutzpreis entgegennehmen: Wenfeng Liu wurde für seine Dissertation «Modelling Global Water-Food-Environment-Trade Nexus in the Context of Agricultural Intensification» geehrt. Der Otto-Jaag-Gewässerschutzpreis zeichnet hervorragende Dissertationen und Masterarbeiten an der ETH Zürich auf dem Gebiet des Gewässerschutzes und der Gewässerkunde aus. Weiterlesen

Philipp Dermond führt eine Muskel- und Schuppenprobe durch & implantiert einen Chip in der Bauchhöhle der anästhesierten Seeforelle. Damit können die Forschenden verfolgen, ob die Fische vom Bach in den See abwandern oder im Bach bleiben (Foto: FIBER)
20. November 2018

Bei der Fischereiberatungsstelle (FIBER) in Kastanienbaum gibt es ein neues Gesicht: Philip Dermond ersetzt Sébastien Nusslé und übernimmt damit die Co-Leitung neben Corinne Schmid. Philip Dermond wechselte im Oktober von der Eawag-Forschungsabteilung Fischökologie und Evolution zu FIBER. Weiterlesen

Wenn eine Gnu-Herde einen Fluss überquert, schaffen es nicht immer alle Tiere ans andere Ufer. (Foto:  iStock.com/ Jannie_nikola)
16. November 2018

Erstmals haben Forschende der Eawag und der Universität Zürich verdeutlicht, wie viel Kohlenstoff zwischen verschiedenen Ökosystemen transportiert wird. Die weltweite Metaanalyse zeigt, dass diese Flüsse sehr gross sein können und bis anhin unterschätzt wurden.  Weiterlesen

Viele Viren, wie der in der Abbildung dargestellte Coxsackie-Virus, werden über Flüssigkeiten auf Menschen übertragen. (Foto: Shutterstock)
13. November 2018

Viele krankmachende Viren werden über Wasser oder andere Flüssigkeiten auf Menschen übertragen. Eine Mikrobiologin der Eawag hat nun untersucht, wie hoch das Infektionsrisiko ist, wenn jemand in Kontakt mit verseuchtem Wasser gekommen ist. Weiterlesen

Foto: Peter Penicka, Eawag
12. November 2018

Michael Berg, Leiter der Abteilung Wasserressourcen & Trinkwasser der Eawag, ist zum Titularprofessor der School of Civil Engineering and Surveying an der University of Southern Queensland (USQ) ernannt worden. In dieser Funktion wird Michael Berg auch Mitglied des bei der USQ angesiedelten «UNESCO Chair on Groundwater Arsenic». Weiterlesen

Arten, die im Rahmen des Versuchsprotokolls für die Studie über die Verbreitung der Arten untersucht wurden. (Bilder: Julien Cote)
8. November 2018

Bei vielen Arten bewegen sich Individuen während ihrer Lebensdauer fort, um sich in einem besser angepassten Lebensraum niederzulassen. Ökologen nennen das Phänomen Dispersion. Für bessere wissenschaftliche Vorhersagen zur Zukunft der Biodiversität angesichts globaler Veränderungen muss man unbedingt die Verbreitungsmechanismen besser verstehen. Weiterlesen

Anhand von winzigen DNA-Fragmenten werden auch seltene Arten in Gewässern entdeckt (Bild: Pixabay).
6. November 2018

Spuren von Erbgut in Flüssen ermöglichen es, die darin lebenden Organismen zu detektieren – ohne diese sammeln und unter dem Mikroskop bestimmen zu müssen. Forschende der Eawag, ETH und EPFL haben nun ein Computermodell entwickelt, das mithilfe einzelner DNA-Messwerten sogar simuliert, wo genau und wie häufig die Arten im Gewässer vorkommen. Weiterlesen

Darmbakterien Roseburia intestinalis eingefärbt mit SYBR Green und Propidiumiodid (SGPI). (Foto: ETH Zürich, Lea Bircher)
30. Oktober 2018

Die Medizin setzt grosse Hoffnungen in die therapeutische Anwendung von Probiotika-Bakterien, welche die menschliche Gesundheit positiv beeinflussen. Doch überleben solche Bakterien, wenn sie zur Aufbewahrung eingefroren oder gefriergetrocknet werden? Die Eawag hat eine Forschungsarbeit der ETH Zürich zu Darmbakterien mit ihrem Know-how aus der Trinkwasser-Mikrobiologie unterstützt – ein Seitenblick in Medizin und Ernährungswissenschaft. Weiterlesen

Die Wasserrecyclingsanlage beim Feldversuch in der Stadionbrache Hardturm in Zürich. (Foto: Eva Reynaert/Eawag)
22. Oktober 2018

Wasser, mit dem wir die Hände gewaschen haben, ist kaum verschmutzt. Trotzdem spülen wir es auf Nimmerwiedersehen den Abfluss hinunter. Eine neuartige Technologie ermöglicht nun, dieses Wasser wiederzuverwenden. Das spart Wasser, beugt aber vor allem auch Infektionskrankheiten in strukturschwachen Ländern vor. Weiterlesen

Aquatische Lebensgemeinschaften – wie diese im Bild aus Mikroben – sind oft sehr artenreich. (Foto: E. Mächler / F. Altermatt)
18. Oktober 2018

Artenreiche Ökosysteme sind stabiler gegenüber Störungen wie Dürren, Hitzeperioden oder Pestizideinträgen – das zumindest ist die weitläufige Meinung, bei Laien und in der Wissenschaft. Doch ganz so einfach verhält es sich nicht, wie Ökologen der Eawag und Universität Zürich nun herausgefunden haben. Unter gewissen Umweltbedingungen kann ein erhöhter Artenreichtum auch dazu führen, dass ein Ökosystem instabiler wird. Weiterlesen

Global ist die USA die grösste Exporteurin von Agrarprodukten und damit auch von virtuellem Wasser. Im Bild ist ein Feld in Kalifornien, das bewässert wird. (Bild: Flickr)
15. Oktober 2018

Der globale Handel spart insgesamt Wasser. Grundsätzlich ist das gut, doch die Bilanz hat ihre Schattenseiten, wie Eawag-Forschende nun zeigen konnten. Weiterlesen

Steinfliegenlarve (Foto: Silvana Käser, Eawag)
11. Oktober 2018

Wenn es in den Bergen stark regnet, tragen Flüsse viel Geschiebe in die Stauseen. Um zu verhindern, dass sich das Volumen des Sees so immer weiter reduziert, verfügen einige Stauseen über Bypass-Tunnel, die das Geschiebe in den Unterlauf des Bachs umleiten. Dass solche Stollen nicht nur ökonomisch sinnvoll sind, sondern auch einen ökologischen Nutzen haben, zeigte unter anderem eine Untersuchung am Solis-Staudamm im Kanton Graubünden. Weiterlesen

Das Satellitenbild zeigt den Maracaibo-See in Venezuela am 7. Februar 2011. Die grünlichen Töne im See repräsentieren unter der Oberfläche wachsendes Plankton, primär Blaualgen. (Bild: ESA)
4. Oktober 2018

Wann erreicht die giftige Blaualgenblüte ihren Höhepunkt und wie reagiert ein See auf Hitzeperioden? Satellitenbilder werden diese Fragen künftig in Echtzeit beantworten. Das zeigt unter anderem ein neuer Datensatz eines Eawag-Forschenden.  Weiterlesen

Foto: Eawag, Aldo Todaro
2. Oktober 2018

Die Forschung in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen ist ein wichtiger Teil der Aufgaben der Eawag. Das Eawag Partnerschaftsprogramm EPP wurde geschaffen, um die Forschung und Beziehungen mit Studierenden und akademischen Institutionen im globalen Süden zu stärken. Nach 10 Jahren seit der Entstehung und über 80 Stipendiaten aus mehr als 28 verschiedenen Ländern feiert das EPP-Programm nun die Erfolge dieses Brückenschlags und wissenschaftlichen Wissenstransfers. Weiterlesen

20. September 2018

Im Herbst 1993 startete die Eawag eine Kursreihe unter der Marke „PEAK“ (für Praxis orientierte Eawag Kurse). Weiterlesen

Foto: Kiara Worth
26. Juli 2018

Roy Brouwer wurde eingeladen, Mitte Juli während der Tagung 2018 des «Hochrangigen Politischen Forums für Nachhaltige Entwicklung» (HLPF) der Vereinten Nationen in New York an einer Podiumsdiskussion teilzunehmen. Roy Brouwer ist Exekutivdirektor des Water Institute und Wirtschaftsprofessor an der University of Waterloo (Kanada) sowie Gastprofessor bei der Eawag. Weiterlesen

Plastik Mulch-Folien prägen vielerorts die Agrarlandschaft. (Foto: Luca Lorenzelli, Shutterstock)
26. Juli 2018

Dünne Mulch-Folien aus Polyethylen werden in vielen Ländern im Ackerbau eingesetzt und verschmutzen dort Böden massiv. Nun zeigen Forscher der Eawag und der ETH Zürich auf, dass es Alternativen gibt: Folien aus dem Kunststoff PBAT werden im Boden biologisch abgebaut.  Weiterlesen

Die Wasseroberfläche von verschiedenen Schweizer Seen verfärbt sich periodisch türkis. Grund dafür sind Kalzitausfällungen. (Foto: Sentinel-2 data provided by ESA 2017)
19. Juli 2018

Dank Copernicus, dem 2014 gestarteten Erdbeobachtungs­programm der Europäischen Union, stehen der Umweltforschung heute Satellitendaten in nie dagewesener Qualität und Quantität zur Verfügung. Davon profitiert auch die Wasserforschung. Die Eawag baut ihre Kapazitäten im Bereich Fernerkundung derzeit gezielt aus.  Weiterlesen

Fast 100 Millionen Plastikkugeln reduzieren die Verdunstungsverluste aus dem Ivanhoe-Reservoir in Los Angeles. (Foto: Junkyardsparkle, CC0 1.0)
17. Juli 2018

Schwarze Plastikbälle, die auf Stauseen und offenen Reservoirs im Süden die Verdunstungsverluste reduzieren, sind nicht ganz so effizient wie bisher angenommen. Bereits für ihre Herstellung werden beträchtliche Mengen an Wasser verbraucht.  Weiterlesen

Die Wasserproben für die Glyphosatmessungen im Greifensee wurden im Rahmen der kantonalen Gewässerüberwachung vom Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) entnommen. (Foto: Sebastian Stötzer)
12. Juli 2018

Forschende von Agroscope und Eawag entdeckten im Greifensee, dass Glyphosat unter bestimmten Bedingungen schnell abgebaut wird. Alles deutet darauf hin, dass Bakterien dafür verantwortlich sind, die das Pflanzenschutzmittel als alternative Phosphorquelle nutzen. Weiterlesen

Das Wehr des Kleinwasserkraftwerks «Wannebode» bei Reckingen (VS) ist eine Zäsur im Kontinuum des Blinnenbachs. (Foto: Eawag)
5. Juli 2018

Kleine Wasserkraftwerke werden oft in alpinen Fliessgewässern gebaut und beeinträchtigen dort sensible Ökosysteme. Wie sich die einzelnen Kraftwerke allerdings genau auswirken und wie die Auswirkungen mehrerer Kraftwerke im selben Flusssystem zusammenspielen – darüber ist nur wenig bekannt. Forschende der Eawag haben das verfügbare Wissen in einer Literaturstudie zusammengetragen.  Weiterlesen

Prof. Janet Hering vom Bundesrat wiedergewählt (Foto: ETH)
4. Juli 2018

Janet Hering startet 2019 in eine vierte Amtszeit als Eawag-Direktorin. Heute hat der Bundesrat sie aufgrund der Empfehlung des ETH-Rats wiedergewählt. Als eines ihrer wichtigsten Ziele nennt Hering, dass die Eawag – noch mehr als bisher – Erkenntnisse aus verschiedensten Bereichen zusammenbringen und so für die Praxis nützlich machen könne.  Weiterlesen