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3. März 2021

In einem einzelligen Wimpertierchen aus dem Zugersee wurde ein Bakterium gefunden, dessen Aufgabe es ist, für das Wimpertierchen zu atmen und es mit Energie zu versorgen. Wobei dieser so genannte Endosymbiont nicht Sauerstoff nutzt, sondern Nitrat.

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3. März 2021

Laufend gelangen neue Medikamente auf den Markt. Natürlich steht dabei deren Wirksamkeit beim Menschen im Zentrum. Doch irgendwann gelangen ihre Wirkstoffe oder Rückstände davon auch in die Umwelt, wo sie negative Folgen haben können. Ein grosses EU-Projekt, an dem auch die Eawag beteiligt ist, will nun mithelfen, dass mögliche Umweltauswirkungen von Arzneimitteln von der Pharmaindustrie und den Zulassungsstellen schon in frühen Phasen der Medikamentenentwicklung erkannt werden.

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2. März 2021

Stichlinge besetzen im Bodensee immer neue Lebensräume, in den letzten Jahren sogar das offene Wasser und die Tiefe des Sees. Eine Übersichtsstudie des Wasserforschungsinstituts Eawag im Rahmen des Projektes «Seewandel» erklärt die einzigartig vielfältigen ökologischen Anpassungen mit dem Zusammentreffen dreier Stichlings-Linien – darunter einer aus der Ostseeregion, deren Erbgut in den anderen Schweizer Seen bisher selten vorkommt.

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25. Februar 2021

Ruderfusskrebschen erkennen, ob die Strömung in ihrer Nähe von einem Artgenossen verursacht wird oder von anderen Faktoren, wie Wind und Wellen. Das hilft ihnen, Partnerinnen und Partner zu finden. Bisher nahm man an, die Strömung würde die Partnersuche behindern.

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23. Februar 2021

Ein neues Faktenblatt zeigt die mit Grauwasser verknüpften Chancen und Herausforderungen.

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18. Februar 2021

Eine neue Modellstudie zeigt, dass der Klimawandel Wassertemperatur, Eisbedeckung und Durchmischung vieler Schweizer Seen erheblich verändern kann. Seen in mittleren Höhenlagen sind besonders unter Druck. Sie sind gefährdet, ihre Eisbedeckung vollständig zu verlieren und sich nicht mehr zweimal im Jahr vollständig zu durchmischen. Ein solche Veränderung hätte grundlegende Folgen für das Funktionieren der Seeökosysteme.

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17. Februar 2021

Seit zehn Jahren leitet Sam Derrer die Berufsbildung an der Eawag und weiss daher ganz genau, wie vielseitig die Ausbildung ist und wie die Lernenden am Forschungsinstitut gefördert und gefordert werden.

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12. Februar 2021

Im nördlichen Becken des Tanganjikasee wächst eine Gemeinschaft von Schwefelbakterien, die massgeblich in den Stickstoffkreislauf des Sees eingreift. Mit dem Klimawandel könnte sich die Bakterienblüte Richtung Süden ausdehnen, wie eine neue Studie zeigt. Das hätte einschneidende Folgen für die regionale Fischerei. 

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11. Februar 2021

Heute ist der internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft. Schon seit langem legt die Eawag grossen Wert auf das Engagement von Frauen und die Förderung weiblicher Karrieren.

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9. Februar 2021

Biber sind Baumeister und verändern mit ihren Dämmen und Burgen die Gewässerlandschaften. Wo sie vorkommen, steigt beispielsweise die Artenvielfalt an Wasserlebewesen. Dass dies auch für Bäche in stark landwirtschaftlich genutzten Regionen gilt, zeigt eine Eawag-Studie aus dem Zürcherischen Weinland erstmals. Das macht die Nager zu interessanten Partnern für Gewässeraufwertungen.

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4. Februar 2021

Auf häufig und von vielen verschiedenen Personen berührten Oberflächen können sich Corona-Viren befinden. Die Wahrscheinlichkeit, über diesen Weg angesteckt zu werden, ist jedoch gering. Regelmässige Proben von Türklinken, Tasten oder Druckknöpfen könnten aber für das Monitoring der Pandemie genutzt werden.

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29. Januar 2021

Drei Monate lang hat eine Grossfamilie in Südafrika das unabhängige Toilettenhäuschen Autarky getestet. Alle waren zufrieden mit dem stillen Örtchen.

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21. Januar 2021

Legionellen können in Trinkwasseranlagen zum Gesundheitsrisiko werden. Doch die Zusammenhänge sind komplex, und der Umgang mit diesem Risiko verlangt nach einer viel stärker differenzierten Vorgehensweise als bisher angenommen.

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19. Januar 2021

Das Oekotoxzentrum präsentiert eine neue Strategie, um die Qualität von Sedimenten zu beurteilen. Sedimente sind von grosser Bedeutung im Gewässerschutz.

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14. Januar 2021

Die Behandlung von organischen Abfällen mit Larven der schwarzen Waffenfliege bietet eine nachhaltige und wirtschaftliche Lösung für das Management von organischen Abfällen in Indonesien.

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6. Januar 2021

Jedes Jahr fliessen rund 130 Kilogramm Quecksilber in Schweizer Kläranlagen, die den Löwenanteil aus dem Abwasser herausfiltern. Das zeigt eine Bestandsaufnahme des Wasserforschungsinstituts Eawag und des BAFU von fast dreissig Schweizer Kläranlagen.

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17. Dezember 2020

In Europa gibt es noch kaum Abstiegshilfen, die Fische unversehrt an den Turbinen von Flusskraftwerken vorbei lotsen. Ein interdisziplinäres Team von ETH-Ingenieurinnen und Fischbiologen der Eawag hat nun einen Rechen entwickelt, der Fischen durch Druck- und Strömungsunterschiede den Weg aus der Hauptströmung in den sicheren Fischpass signalisiert. Das System, welches das Verhalten der Fische beeinflusst, bewährte sich in Labortests vor allem für Junglachse und karpfenartige Fische.

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11. Dezember 2020

Die ETH Zürich ernennt die Biologin Kristin Schirmer, Leiterin der Eawag-Abteilung Umwelttoxikologie, zur Titularprofessorin.

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11. Dezember 2020

Der ETH-Rat ernennt Carsten Schubert zum neuen Mitglied der Direktion des Wasserforschungsinstituts Eawag.

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7. Dezember 2020

Matthew Moy de Vitry gewinnt für seine Dissertation «Public Surveillance and the Future of Urban Pluvial Flood Modelling» den Otto-Jaag-Gewässerschutzpreis der ETH Zürich.

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4. Dezember 2020

Das mobile und automatisierte Massenspektrometer MS2field macht zeitlich hoch aufgelöste Messungen von Schadstoffen in einem Gewässer möglich. Erste Einsätze des Geräts zeigen, wie stark Konzentrationsspitzen, zum Beispiel von Pestiziden, mit herkömmlichen Methoden bisher unterschätzt werden.

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4. Dezember 2020

Die Universität Bern ernannte den Politikwissenschaftler Manuel Fischer von der Eawag-Abteilung Umweltsozialwissenschaften (ESS) zum Titularprofessor.

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1. Dezember 2020

Die immer besser etablierte Analyse von Erbgutbruchstücken und deren Zuordnung zu einzelnen Arten verändert die Auswertung der biologischen Vielfalt rasant. Eine Wasserprobe aus einem Gewässer erlaubt ein schnelles Biomonitoring aquatischer Lebensräume. Doch die Bestimmung von Umwelt-DNA hat auch ihre Tücken. Koordiniert vom Bundesamt für Umwelt hat daher ein Team von Expertinnen und Experten mit massgeblicher Beteiligung der Eawag Richtlinien erarbeitet, was von der Probenahme bis zur Interpretation der Werte in der Praxis zu beachten ist, um verlässliche Resultate zu erhalten.

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