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26. Oktober 2021

Mikroplastik kann aufgrund seiner chemischen Eigenschaften Mikroverunreinigungen in den Verdauungstrakt von Fischen transportieren, wo diese dann durch die Wirkung der Verdauungsflüssigkeit freigesetzt werden. Wissenschaftler von EPFL und Eawag haben in Zusammenarbeit mit anderen Forschungsinstituten diesen Prozess am Beispiel von Progesteron untersucht, das oft als hormonaktive Substanz bezeichnet wird.

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18. Oktober 2021

Die Umweltchemikerin Barbara F. Günthardt sowie die beiden Umweltingenieure Matthew Moy de Vitry und Marius Neamtu werden für ihre Doktorarbeiten mit der ETH-Medaille ausgezeichnet. Pflanzengifte, Hochwasser in der Stadt und komplizierte Strömungen waren die Themen. Wir gratulieren herzlich!

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14. Oktober 2021

Hitzeperioden und lokale Starkregen werden mit dem Klimawandel zunehmen. Die traditionelle Siedlungsentwässerung stösst an ihre Grenzen. Mit Konzepten aus blau-grüner Infrastruktur können die Probleme angegangen werden. Gut geplante Lösungen bieten gleichzeitig einen Mehrwert für die Biodiversität und die Lebensqualität in den Städten.

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12. Oktober 2021

Europa weist im Vergleich zu den meisten anderen Kontinenten eine relativ geringe biologische Vielfalt auf, weil viele Arten während der Eiszeiten ausgestorben sind. In unterirdischen Ökosystemen jedoch, die von den klimatischen Turbulenzen abgeschirmt waren, konnten uralte Arten in grosser Vielfalt überleben. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung an der Flohkrebsgattung Niphargus.

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5. Oktober 2021

Die Evolution spielt eine entscheidende Rolle bei Ökosystemen, die aus dem Gleichgewicht kippen. Das zeigen zwei kürzlich von Forschenden der Eawag veröffentlichte Studien. Wird dies berücksichtigt, lassen sich Zusammenbrüche von Ökosystemen in Zukunft besser vorhersagen. Darüber hinaus zeigen die Studien, wie das Risiko für das Kippen von Ökosystemen reduziert und die Chancen einer Erholung erhöht werden können.

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2. Oktober 2021

An der diesjährigen Magistrale der EPFL wurde Kristin Schirmer für ihr Engagement als Professorin ausgezeichnet. Im Interview erläutert sie, welche Bedeutung die Lehrtätigkeit für sie hat.

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30. September 2021

Obwohl die Folgen des Klimawandels mehr und mehr sichtbar und spürbar werden, geht es mit dem Wechsel zu klimafreundlichen Energiesystemen nur schleppend vorwärts. Mit einem Feldexperiment untersuchten Eawag und Universität Groningen (NL), mit welcher Art von Massnahmen sich Innovationen wie Wärmepumpen besser fördern lassen.

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28. September 2021

Der Eawag-Forscher und EPFL-Professor Urs von Gunten erhält den renommierten «ACS Award for Creative Advances in Environmental Science and Technology». Seine Forschungsprojekte zu oxidativen Prozessen im Wasser haben sowohl in der Trinkwasseraufbereitung als auch bei der Abwasserreinigung zu praktisch nutzbaren Anwendungen und Verbesserungen geführt.

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23. September 2021

Mit der «Genschere» CRISPR/Cas9 lassen sich Gene elegant verändern, um ihre Funktion zu studieren. Einer Eawag-Forscherin ist es nun erstmals gelungen, die Genschere für eine Fischzelllinie der Regenbogenforelle zu etablieren. Damit können nun genetisch veränderte Zelllinien hergestellt werden. Diese ermöglichen Alternativen zu ökotoxikologischen Tests an lebenden Tieren.

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17. September 2021

Das chaotische Verhalten von Wirbeln macht unter anderem die Wetterprognosen so schwierig. Forschende von ETH Zürich, Eawag und WSL haben jetzt zusammen mit internationalen Partnern eine neuartige experimentelle Methode entwickelt, die mit viel weniger Aufwand genauere Analysen der Bewegungen und Energien von Turbulenzen in Flüssigkeiten ermöglicht.

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16. September 2021

Dass Legionellen Trinkwassersysteme in Gebäuden kontaminieren können, ist bekannt. Wie sie durch unterschiedliche Temperaturstrategien bekämpft werden können, zeigt nun eine in Aqua & Gas veröffentlichte Fallstudie von Eawag und der Hochschule Luzern.

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15. September 2021

Entscheidungen darüber zu treffen, welche Massnahmen in Notlagen und humanitären Krisen im Bereich der Siedlungshygiene-Infrastruktur umgesetzt werden sollen, kann herausfordernd sein. Die Erforschung der Möglichkeiten, die Entscheidungsfindung in solchen Fragen zu unterstützen, hat zur Entwicklung der Online-Plattform emersan-compendium.org geführt.

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9. September 2021

Eine Eawag-Studie zeigt, dass Energierückgewinnung im Haushalt sinnvoll ist, zum Beispiel aus dem noch warmen Duschwasser. Befürchtungen, diese Form der Wärmenutzung würde sich nachteilig auf die Abwasserreinigungsanlagen auswirken, konnte die Untersuchung ausräumen. Die Nutzung nahe an der Quelle verringert sogar spätere Energieverluste im Abwassersystem.

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3. September 2021

Knapp vier Monate nach dem ersten Spatenstich wurde heute der Grundstein zum Forschungscampus «co-operate» der Empa und Eawag gelegt. Am feierlichen Anlass in Dübendorf befüllten Vertreterinnen und Vertreter aller am Projekt beteiligten Partner im Beisein von rund 50 Gästen eine Zeitkapsel mit zeittypischen Dingen und gaben somit den Startschuss für «co-operate».

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31. August 2021

Offiziell ist er Prof. Dr. Alfred Wüest. Für seine Forscherkolleginnen und -kollegen und seine Wegbegleiter ist er einfach Johny. Als er 1983 an die Eawag kam, ahnte niemand, welchen prägenden Einfluss Johny Wüest auf das Forschungsinstitut, aber vor allem auf die vielen Menschen haben würde, die über die Jahre mit ihm zusammengearbeitet haben.

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26. August 2021

Auf dem Genfersee gibt es seit 2019 ein schwimmendes Labor namens LéXPLORE. Was dort untersucht wird und warum diese Forschungsplattform einzigartig ist, erzählen Natacha Tofield-Pasche, Limnologin an der EPFL und Projektleiterin von LéXPLORE, und Damien Bouffard, Forscher an der Eawag und Mitglied des LéXPLORE-Steuerungsausschusses.

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19. August 2021

Auf die internationale Zusammensetzung unserer Mitarbeitenden sind wir an der Eawag besonders stolz. In Dübendorf und Kastanienbaum arbeiten Frauen und Männer aus über 40 Nationen in Forschung, Technik und Administration.

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17. August 2021

Toxische Substanzen in der Umwelt können das Nervensystem von Fisch-Embryos schädigen. Jetzt haben Forschende der Eawag ein Computermodell entwickelt, welches hilft, besser zu verstehen, auf welche Weise die Schädigung erfolgt.

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12. August 2021

Entscheidungen in der Wassermanagementpraxis sind oft mit grossen Unsicherheiten verbunden. Die Quantifizierung und Kommunikation dieser Unsicherheit ist von entscheidender Bedeutung für die Unterstützung transparenter gesellschaftlicher Entscheide durch die Wissenschaft.

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10. August 2021

Seit zehn Jahren leitet Sam Derrer die Berufsbildung an der Eawag und weiss daher ganz genau, wie vielseitig die Ausbildung ist und wie die Lernenden am Forschungsinstitut gefördert und gefordert werden.

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6. August 2021

Bislang wurde angenommen, dass vor allem Cyanobakterien dafür verantwortlich waren, in der Frühzeit unseres Planeten Stickstoff aus der Atmosphäre zu fixieren und dadurch in die Biosphäre einzubringen. Ein Team von Forschenden aus Deutschland und der Schweiz zeigt nun in einer heute bei «Nature Communications» erschienenen Publikation, dass auch Schwefelpurpurbakterien substanziell zur Stickstofffixierung beigetragen haben könnten.

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5. August 2021

Blaualgen und anderes Phytoplankton sind wichtig für aquatische Ökosysteme. Wenn sie sich jedoch in grossen Mengen ansammeln, können sie die Gesundheit von Menschen und Tieren beeinträchtigen, da einige Arten giftige Stoffe produzieren. Deshalb arbeitet das Wasserforschungsinstitut Eawag an Methoden, um die Vorhersage von Blütenereignissen zu verbessern.

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2. August 2021

Salmonelleninfektionen können ein breites Spektrum an Krankheitsverläufen zur Folge haben. Ein Grund dafür, dass einige Fälle harmlos, andere dagegen sehr schwer verlaufen, liegt nach neusten Forschungsergebnissen in der Darmflora.

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29. Juli 2021

Eine neue Theorie untermauert die umstrittene Hypothese, dass die Planeten die Sonnenaktivität beeinflussen. Sie zeigt einen Mechanismus auf, wie der sehr geringe Einfluss der Planeten einem solch grossen System wie der Sonne seinen Rhythmus aufprägen könnte. Bestätigt sich die Theorie, liesse sich damit die Sonnenaktivität womöglich besser vorhersagen. Das wäre von grossem Interesse, da grosse solare Eruptionen elektronische Infrastrukturen lahmlegen können.

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22. Juli 2021

Jedes Jahr werden an der Eawag rund 160 Master- und Bachelorstudierende betreut und oft direkt in Forschungsprojekte involviert. Diese Einbettung, die flachen Hierarchien sowie die interdisziplinäre Kultur der Eawag führen immer wieder zu ausgezeichneten Master-Arbeiten.

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19. Juli 2021

Ein umfassendes Inventar der Schweizer Gletscherseen zeigt, wie sich die Seenlandschaft im Hochgebirge seit Ende der Kleinen Eiszeit verändert hat.  

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15. Juli 2021

Open Science ist eine wichtige Entwicklung in der Wissenschaft – der offene Zugang zu den Resultaten der Forschung. Die Eawag unterstützt diese und stellt einen wachsenden Teil ihrer Forschungsdaten inklusive Beschreibungen, Bilder und sogar Software auf der Eawag-Plattform ERIC oder in Spezialfällen auf disziplinspezifischen, internationalen Datenbanken öffentlich und gebührenfrei zur Verfügung. ERIC ergänzt die bereits seit längerem existierende Plattform DORA für wissenschaftliche Publikationen.

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8. Juli 2021

Unter dem Namen PEAK (Praxis-orientierte Eawag-Kurse) bietet die Eawag Weiterbildungen für Fachleute aus der Praxis an. Isabelle Schläppi von der PEAK-Geschäftsstelle blickt zurück auf ein Kursjahr im Zeichen der Covid-Pandemie.

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5. Juli 2021

Rund 25 Gäste durften in der vergangenen Woche live - und Corona-konform - miterleben, wie der grosse silbrige Schlüssel des neuen Eawag-Gebäudes symbolisch den «Besitzer» wechselte.

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1. Juli 2021

Am 1. Juli übernimmt Benoit Ferrari permanent die Leitung des Oekotoxzentrums, welches er in den vergangenen zwei Jahren bereits ad interim geleitet hatte. Er wird von Etienne Vermeirssen als Vizeleiter unterstützt, dem Gruppenleiter für Aquatische Ökotoxikologie.

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