Aktuelles aus der Eawag

Solche Nasskühltürme können zu Brutstätten für Legionellen werden (Symbolbild, pd)
News
Legionellen-Erkrankungen und Hitzeperioden gehen Hand in ...
8. Oktober 2026

Der jüngste Häufung von Erkrankungen wegen Legionellen in Basel wird auf eine Kühlanlage mit Verdunstungskühlung zurückgeführt. Frederik Hammes, Umweltmikrobiologe am Wasserforschungsinstitut Eawag, ordnet den Fall ein und blickt nicht ohne Sorgen in die Zukunft.

Zürichhorn, 1. Oktober 2026. Der Pegel des Zürichsees sinkt im Lauf des Sommers 2026 auf historischen Tiefstand. (Foto: Lian Bundi, Eawag)
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Trockenheit in der Schweiz: Seen erreichen historische ...
6. Oktober 2026

Der heisseste Sommer seit Messbeginn 1864 hat viele Schweizer Seen auf historische Tiefstände sinken lassen. Eine Eawag-Analyse zeigt: Bei 12 von 26 untersuchten Seen war der Pegel Ende September so tief wie nie seit 1970. Besonders betroffen waren Seen im Mittelland, während alpine Seen von der Gletscherschmelze profitierten.

Cyanobakterien auf dem Greifensee. (Foto: Eawag, Stephanie Eyring)
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Welche Wasserbewohner werden in wärmenden Gewässern ...
1. Oktober 2026

Eine neue Eawag-Studie gibt Einblicke, wie sich anhaltende Hitzeperioden auf das gesamte Nahrungsnetz in Gewässern auswirken können.

Flexibilität beim Energieverbrauch auf Konsumentenseite – etwa indem man den Geschirrspüler oder die Waschmaschine dann einschaltet, wenn das Stromangebot gross ist – könnte Energieversorgern helfen, Lastspitzen zu glätten und Investitionen in teure Speichertechnologien zu reduzieren. (Foto: Adobe Stock)
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Wie die Energienachfrage flexibler wird
29. September 2026

Wann sind Mieter bereit, ihren Energiekonsum einzuschränken? Und mit welchen Investitionen möchten Hauseigentümerinnen Energie sparen? Dies untersuchen Forschende von Eawag und WSL anhand von Umfragen. Damit wollen sie den Rückhalt in der Bevölkerung für die Ausgestaltung des zukünftigen Energiesystems eruieren.

Foto erstellt mit KI: (Akarat Phasura / Adobe Stock)
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Thermal Justice: Leitfaden für eine gerechte ...
24. September 2026

Nach einer aussergewöhnlich frühen Hitzewelle im Mai verzeichnete Westeuropa den heissesten Juni seit Beginn der Aufzeichnungen. Schutzmassnahmen dulden keinen Aufschub. Doch nicht alle Menschen leben in kühlen, schattigen Wohnungen oder können sich ihre Arbeit flexibel einteilen. Ein neuer wissenschaftlicher Ansatz zur «Hitzegerechtigkeit» (Thermal Justice) zeigt nun, wie Städte Hitzerisiken senken können, ohne die Problematik auf andere Menschen, Orte und zukünftige Generationen abzuwälzen.

In Rhein, Aare, Thur und Reuss fingen die Forschenden verschiedenste Fischarten und markierten sie mit akustischen Sendern.  (Foto: Jonas Steiner, Eawag)
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Den Schweizer Flussfischen auf der Spur
21. September 2026

Wann, wohin und warum wandern verschiedene Fischarten – und wie gut gelingt ihnen dies trotz der Barrieren durch Wasserkraftwerke? Dies untersuchen Eawag-Forschende, indem sie Fische besendern und deren Signale über Jahre verfolgen werden. Erste Analysen liefern überraschende Ergebnisse.

Die Quaggamuschel breitet sich in Schweizer Seen aus. (Foto: Christoph Walcher, Eawag Scienfic Dive Unit)
Hintergrund
Auf Tauchgang ins Reich der Quaggamuscheln
14. September 2026

Das Forschungsmagazin Horizon hat die Eawag-Tauchgruppe bei einem Tauchgang in die Tiefen des Bodensees begleitet.

Drohnenaufnahme der Staumauer Rossens am Greyerzersee während des künstlichen Hochwassers 2016: Kontrolliert abgelassene Wassermassen fluten die Restwasserstrecke unterhalb der Staumauer. (Foto: Michael Döring, ZHAW)
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Künstliche Hochwasser zur Revitalisierung von Flüssen
14. September 2026

Künstliche Hochwasser können die Dynamik von natürlichen Gewässern nachahmen, und so Ökosysteme stärken, die durch Wasserkraftwerke und Restwasserstrecken beeinträchtigt sind.

Foto: Adrian Auckenthaler
Publikation
Grundwasser besser vor Trockenheit schützen
11. September 2026

Wie der Sommer 2026 deutlich vor Augen führt, gefährden die immer häufigeren und extremeren Trockenperioden auch die Verfügbarkeit und Qualität des Grundwassers, der mit Abstand wichtigsten Trinkwasserressource der Schweiz. Ein neues Faktenblatt fasst das Wissen zu Trockenheit im Grundwasser zusammen. Um vorzubeugen, soll die Schweiz die Neubildung von Grundwasser konsequent fördern, die Infrastruktur resilienter und das Management umfassender ausgestalten.

Der grösste Teil des Mikroplastiks im Abwasser wird in den Kläranlagen zurückgehalten und mit dem Klärschlamm verbrannt. Nur ein kleiner Teil gelangt aus den Kläranlagen in die Gewässer. (Foto: Eawag)
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Erste schweizweite Messung zeigt geringen ...
10. September 2026

Schweizer Abwasserreinigungsanlagen geben jedes Jahr rund 5 Tonnen Mikroplastik in die Umwelt ab. Das ist vergleichsweise wenig: Über die Atmosphäre gelangt schätzungsweise etwa doppelt so viel Mikroplastik in Schweizer Gewässer. Die Zahlen stammen aus der bislang grössten landesweiten Untersuchung zu feinsten Plastikpartikeln in Luft, Wasser und Boden, einem gemeinsamen Projekt von Eawag, Empa und Agroscope. Möglich wurden die Zahlen dank eines neuen Ansatzes bei der Probenahme, der deutlich robustere Ergebnisse liefert als bisherige Verfahren.

News
«Wir versuchen, relevantes Wissen zu schaffen»
8. September 2026

Die Energiewende setzt den Gewässern zu. Der Eawag Infotag, der heute in Luzern stattfindet, beschäftigt sich daher mit der Rolle des Wassers in der Energiewende. Christian Stamm, stellvertretender Direktor der Eawag, erklärt, wo die Probleme liegen und wie die Eawag dazu beiträgt, Lösungen zu finden.

Die Gewinne aus der Nutzung natürlicher Ressourcen wie etwa der Baumwolle kamen in kolonisierten Ländern nicht ihnen selbst zu Gute, sondern trugen zum industriellen Aufstieg Europas bei. (Foto: Martinesku, Adobe Stock)
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Warum die artenreichsten Länder oft die wirtschaftlich ...
19. August 2026

Eine neue Studie stellt fest, dass der Zusammenhang zwischen Biodiversität und Armut von der Kolonialgeschichte und nicht von der Natur selbst geprägt wurde – und argumentiert, dass Naturschutz, der auf der gegenteiligen Annahme aufbaut, Gefahr läuft, dieses koloniale Muster zu wiederholen.

Das Foto entstand 2023 während einer Schulung für Mitarbeiter des WABES-Projekts (Water, Behaviour Change and Environmental Sanitation) an der Makerere-Universität in Uganda. (Foto: Abishek Narayan)
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Gemeinsame Zielsetzung schafft faire ...
11. August 2026

Gleichberechtigte Forschungspartnerschaften brauchen mehr als Finanzierung: Entscheidend sind Vertrauen, Mitsprache und gemeinsam gesetzte Prioritäten.

Grégoire Saboret beim Fischen in einem Gletscherfluss in Grönland. (Foto: Coralie Moccetti)
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Neu entstandene Gletscherseen zeigen, wie Ökosysteme ...
7. August 2026

Mit dem Rückgang der Gletscher entstehen neue Seen und Ökosysteme. Eine Studie aus Grönland zeigt, dass diese eng mit ihrer Umgebung verbunden sind.

Schweizer Karstlandschaft. Aufgrund der Bodenbeschaffenheit und der dünnen Erdschicht kommt Regenwasser hier schnell und ohne natürlichen Filter ins Grundwasser. (Foto: Adobe Stock)
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Grundwasser aus dem Karst punktuell stark mit ...
4. August 2026

Pflanzenschutzmittel können ins Grundwasser und weiter ins Trinkwasser gelangen – mit negativen Wirkungen auf Mensch und Umwelt. Grundwasser in Karstgebieten ist aufgrund der dünnen Bodenschicht besonders anfällig für Verunreinigungen. Eine Studie mit stark erhöhter Messfrequenz zeigt nun, dass das Grundwasser aus Karstquellen im Jura besonders nach Regenfällen stark belastet sein kann. Bis zu sechs Prozent der Trinkwasserproben aus dem Schweizer Jura könnten über dem Grenzwert liegen.

Viele Muscheln sehen sich ähnlich, sind also von Auge kaum zu unterscheiden. Genetische Daten können bei der Identifizierung helfen. (Foto: Julie Conrads, Eawag)
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Vielfalt unter der Schale
28. Juli 2026

Einheimische Süsswassermuscheln gehören zu den am stärksten gefährdeten Tiergruppen weltweit. Auch in der Schweiz nehmen die Bestände ab. Dabei spielen sie als natürliche Wasserfilter eine zentrale Rolle für unsere Gewässer. Um sie zu schützen, wäre es notwendig, sie besser zu erforschen. Da sich viele Arten morphologisch kaum unterscheiden lassen, gestaltet sich das jedoch schwierig. Eine Studie des Wasserforschungsinstituts Eawag zeigt, dass genetische Daten eine wertvolle Grundlage liefern könnten.

Für Kleinstlebewesen gilt: Je tiefer das Substrat und je vielfältiger die Bepflanzung, umso besser lebt es sich auf einem Gründach. (Foto: Kilian Perrelet, Eawag)
News
Gründächer bieten ergänzende Lebensräume
23. Juli 2026

Gründächer unterscheiden sich in der Artenvielfalt von Bodenhabitaten. Das kann die Biodiversität in Städten ergänzen.

Gartenbewässerung mit Regenwasser ist sinnvoll. (Foto: Adobe Stock)
Hintergrund
Wasser und Nährstoffe recyceln? Ja, sagt der Experte
21. Juli 2026

Wenn es länger trocken ist und Gemeinden zum Wassersparen aufrufen, folgen postwendend Fragen, ob es nicht sinnvoll wäre, mehr Wasser wiederzuverwenden und Regenwasser zu sammeln. Aus aktuellem Anlass einige Antworten von Prof. Kai Udert, dem Leiter der Eawag-Abteilung Verfahrenstechnik.