Aktuelles aus der Eawag

Das mobile Massenspektrometer MS2field – hier auf einer Kläranlage – erlaubt die automatisierte Messung von Schadstoffen in kleinsten Konzentrationen in hoher zeitlicher Auflösung. (Foto: Eawag)
News
Industrieabwasser gezielter behandeln dank ...
5. März 2024

Der Ausbau der Schweizer Abwasserreinigung läuft. Nun zeigen Untersuchungen der Eawag, dass es auch beim Abwasser aus Chemie- und Pharmabetrieben noch Verbesserungspotential gibt – auf den Kläranlagen und innerhalb der Betriebe.

Auf der Konferenz Climate and Clean Air, die vom 21. bis 23. Februar 2024 in Nairobi im Rahmen der sechsten Sitzung der Umweltversammlung der Vereinten Nationen stattfand, kamen führende Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Politik und Praxis aus aller Welt zusammen, um drängende Fragen des Klimas und der Luftqualität zu erörtern. (Foto: CCAC)
Institutionelles
Eawag schliesst sich der «Climate and Clean Air ...
29. Februar 2024

Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) nimmt die Eawag als nicht-staatliche Partnerin der Koalition für Klima und Luftreinhaltung (Climate and Clean Air Coalition CCAC) auf.

Der Dübendorfer Gemeinderatspräsident Patrick Schärli enthüllt die Tafel, mit welcher die Akademien der Naturwissenschaften SCNAT die Eawag zur Chemical Landmark ehren, zu einem Ort, wo Chemiegeschichte geschrieben wurde und wird. Rechts Eawag Direktor Martin Ackermann, links SCNAT-Präsident Philippe Moreillon. (Foto: Andres Jordi, SCNAT)
Institutionelles
Die Eawag wird mit dem Chemical Landmark ausgezeichnet
27. Februar 2024

Die Akademie der Naturwissenschaften Schweiz ehrt das Wasserforschungsinstitut Eawag in Dübendorf als bedeutende historische Stätte der Chemie. Mit der Lancierung der Umweltchemie hat die Eawag unter ihrem Direktor Werner Stumm die Chemie revolutioniert. Sie trug damit massgeblich zum Verstehen der komplexen Prozesse in der Natur und zu sauberen Gewässern in der Schweiz bei.

Urs von Gunten hat schon immer Brücken zwischen Forschung und Praxis geschlagen. (© Alain Herzog / 2024 EPFL)
Interview
Begeistert, berühmt, bescheiden - Urs von Gunten hat die ...
16. Februar 2024

Trotz seiner international beachtlichen und ausgezeichneten Forschungen, gibt sich der Wissenschaftler Urs von Gunten, Professor an der EPFL und des Wasserforschungsinstituts Eawag bescheiden. Urs von Gunten steht ein Jahr vor seinem Ruhestand: ein guter Zeitpunkt, seine Karriere kurz Revue passieren zu lassen.

Die Eawag-Mitarbeitenden Brian Sinnet, Michael Plüss und Pascal Rünzi bei der Vorbereitung einer Thermistormesskette, die Temperatur, Druck und Trübung in Gletscherseen misst. (Foto: Tobias Ryser)
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Eawag schreibt Postdoc-Stipendium aus
13. Februar 2024

Das Postdoc-Forschungsstipendium der Eawag ist wieder ausgeschrieben und interessierte Personen können sich bis zum 11. April bewerben. 

Auf einem Boot und einer Plattform im Rotsee führte die Eawag-Forschungsgruppe umfangreiche Messungen zum Transport von Gasen im Seewasser durch (Foto: Tomy Doda, Eawag).
News
Wie Gase quer durch einen See wandern
25. Januar 2024

Nachts oder an kalten Wintertagen kühlt das Seewasser in Ufernähe schneller ab als in der Mitte des Sees. Dadurch entsteht eine Strömung, welche die flache Uferregion mit dem tieferen Teil des Sees verbindet. Ein internationales Team unter der Leitung von Eawag-Forschenden konnte nun erstmals zeigen, dass diese horizontale Zirkulation Gase wie Sauerstoff und Methan transportiert.

Eawag-Direktor Martin Ackermann und Empa-Direktorin Tanja Zimmermann (Foto: Marion Nitsch, Empa).
Interview
Die CO2-bindende Gesellschaft als Ziel
22. Januar 2024

Mit neuen Initiativen und grossen Zielen wollen Empa-Direktorin Tanja Zimmermann und Eawag-Direktor Martin Ackermann Antworten auf den Klimawandel liefern.

Die Eawag-Forschenden Christa McArdell und Marc Böhler erläutern, wie Ozon Mikroverunreinigungen im Abwasser beseitigt (Foto: Eawag, Claudia Carle).
News
Eawag präsentiert eine ihrer Erfolgsgeschichten am Rande ...
18. Januar 2024

Zeitgleich zum Weltwirtschaftsforum WEF in Davos lud der ETH-Bereich 50 hochrangige Gäste aus Politik, Forschung und Wirtschaft nach Davos ein und stellte Höhepunkte aus der aktuellen Forschung vor. Die Eawag präsentierte, wie sie mit ihrer Arbeit erfolgreich den Weg für die erweiterte Abwasserbehandlung bereitet hat.

Titelbild: David Janssen sammelt Wasserproben in Flüssen in Südgrönland, um deren Gehalt an Schwermetallen und Nährstoffen zu analysieren (Foto: Julian Charrière).
News
Schwermetalle in den Flüssen Grönlands
12. Dezember 2023

Feldstudien des Eawag-Forschers David Janssen im Süden Grönlands zeigen, dass die Schwermetalle in den Flüssen grösstenteils natürlichen Ursprungs sind und zumindest im Beobachtungszeitraum der Einfluss von Bergbau und Landwirtschaft vernachlässigbar war.

Legionellen fühlen sich besonders in Biofilmen innerhalb von Duschschläuchen wohl. Die Eawag hat nun analysiert, mit welchen anderen Bakterien und Protisten sie dort zusammenleben. (Foto: Eawag, Alessio Cavallaro).
News
Eine Legionelle kommt selten allein
8. Dezember 2023

Legionellen interagieren immer auch mit anderen Organismen. Eawag Forschende charakterisierten die mikrobiellen Gemeinschaften und analysierten ihre Beziehung zu Legionellen.

Durch diese Diffusoren wird Ozon in das gereinigte Abwasser eingeblasen (ARA Neugut, Dübendorf; Foto: Max Schachtler).
Institutionelles
Schweizer Ansatz für moderne Abwasserbehandlung ...
1. Dezember 2023

Ein Team aus sieben aktuellen und ehemaligen Eawag Forschenden erhält 2024 den Sandmeyer Preis der Chemischen Gesellschaft für die Entwicklung einer erweiterten Abwasserbehandlung zum Abbau von Mikroverunreinigungen mit Ozon. Das Besondere daran: Zwischen der Erforschung der Grundlagen bis zur grosstechnischen Umsetzung vergingen bloss rund 15 Jahre – das war nur möglich, weil an der Eawag schon viel Wissen vorhanden war und interdisziplinäres Zusammenarbeiten am Schweizer Wasserforschungsinstitut Programm ist.