Aktuelles aus der Eawag

Lémanscope ist eine Citizen Science Initiative, um die Gesundheit des Genfersees zu beobachten (Foto, 2024 EPFL/Jamani Caillet - CC-BY-SA 4.0)
News
500 Freiwillige gesucht, um die Wasserqualität des ...
21. Mai 2024

Unter der Leitung der EPFL, in Zusammenarbeit mit der Eawag, der Universität Lausanne und dem Verein für die Rettung des Genfersees, ruft das Projekt Lémanscope die Öffentlichkeit dazu auf, Daten zu sammeln und dabei zu helfen, die Gesundheit des Sees zu beurteilen.

Mit dem Global WASH Cluster Meeting und dem Emergency Environmental Health Forum sind gleich zwei internationale Konferenzen an der Eawag im Gange (Foto: Eawag, Peter Penicka).
News
Eawag im Zentrum internationaler WASH-Bestrebungen
17. Mai 2024

Gleich zwei internationale Konferenzen finden dieser Tage an der Eawag in Dübendorf statt. Das Global WASH Cluster Meeting sowie das Emergency Environmental Health Forum. Beide haben das Ziel, die Kollaboration und internationalen Bemühungen rund um die Themen Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene im humanitären Kontext zu verstärken und zu bündeln.

Amphibienweiher bei Bremgarten. (Foto: Thomas Reich, WSL)
News
4, 100, divers, schwankend: Wo sich Amphibien wohlfühlen
16. Mai 2024

Anzahl, Grösse, Umgebung und Wasserstand: Erstmals gibt es quantitative Empfehlungen der Wissenschaft, wenn es um den Aufbau neuer ökologischer Infrastrukturen für den Amphibienschutz geht. Ein Team von Forschenden der Eawag, der WSL und der info fauna karch hat die optimalen Bedingungen für das Leben zwischen Wasser und Land analysiert.  

Christian Stamm (Mitglied der Eawag-Direktion), Benjamin Lüthi (Mitglied der Geschäftsführung der Hunziker Betatech AG HBT) und VSA-Direktor Stefan Hasler erhalten die Blue Community Urkunde (von links, Foto: VSA)
News
Drei wichtige Wasserakteure werden Blue Community
15. Mai 2024

Der Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute VSA, die Eawag und die Hunziker Betatech AG HBT anerkennen Wasser als öffentliches Gut und als Menschenrecht, bekennen sich zu Leitungswasser und werden Blue Community. Gleichzeitig spannen Blue Community Schweiz mit dem Netzwerk Solidarit’eau Suisse zusammen und nutzen Synergien. Neu führt der VSA zusammen mit Partnern die Geschäftsstelle der Blue Community Schweiz.

Flussauen, wie hier die Sense bei Plaffeien, gehören zu den artenreichsten Lebensräumen in der Schweiz. (Foto: Florian Altermatt, Eawag)
Publikation
Neues Buch: Biodiversität zwischen Wasser und Land
7. Mai 2024

Ein gemeinsames Buch von Eawag und WSL führt auf acht Exkursionen durch blau-grüne Lebensräume der Schweiz. 

Nicht alle Schweizer Bäche sind in einem naturnahen Zustand wie hier die Orbe im Kanton Waadt (Foto: Adobe Stock).
News
Defizite im ökologischen Zustand Schweizer Bäche
6. Mai 2024

Die Untersuchung von 99 Schweizer Bächen zeigt: Die Mehrheit weist wesentliche Defizite beim ökologischen Zustand auf und kann ihre Funktion als Lebensraum für Tiere nur eingeschränkt erfüllen. In über 70% der untersuchten Gewässer fehlen Insektenlarven und andere Kleinlebewesen, die empfindlich auf Pestizide reagieren. Statistische Auswertungen deuten darauf hin, dass diese Organismen insbesondere dann beeinträchtigt werden, wenn die Struktur und Morphologie des Bachbetts verändert wurde oder wenn der Anteil an Landwirtschaftsflächen im Einzugsgebiet hoch ist.

Durch ihren Wechsel zwischen verschiedenen Lebensräumen summieren sich für die Seeforellen die Gefahren (Foto: Michel Roggo)
News
Seeforellen leben riskant
22. April 2024

Seeforellen wandern im Laufe ihres Lebens mehrmals zwischen verschiedenen Lebensräumen hin und her. Dadurch werden sie grösser und können mehr Nachkommen produzieren als sesshafte Forellen. Aber sie sind auch besonders gefährdet – durch natürliche Risiken und die Eingriffe des Menschen in ihre Lebensräume. Um sie besser schützen zu können, untersuchen Forschende der Eawag derzeit im Rahmen eines schweizweiten Forschungsprojekts Vielfalt und ökologische Unterschiede der Seeforellen.

Foto: Eawag, Peter Penicka
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Innosuisse zu Besuch auf dem Campus
16. April 2024

Am vergangenen Donnerstag haben Eawag-Direktor Martin Ackermann und Empa-Direktorin Tanja Zimmermann die Innosuisse auf dem gemeinsamen Campus in Dübendorf empfangen. Die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung unterstützt mehrere Projekte, von denen unsere Forschenden einige vorstellten.

Das Drüsige Springkraut ist eine in der Schweiz weit verbreitete invasive Art, die sich auch auf benachbarte Gewässerökosysteme auswirken kann. (Foto: Florian Altermatt)
News
Die Auswirkungen invasiver Arten überschreiten die ...
4. April 2024

Invasive Arten beeinflussen die biologische Vielfalt in einem grösseren räumlichen Ausmass als bisher angenommen. In einer kürzlich veröffentlichten Studie zeigen Forschende der Eawag und der Universität Zürich, dass die Auswirkungen invasiver Arten weit über die Ökosysteme, in die sie eindringen, hinausreichen und dafür vor allem drei Mechanismen verantwortlich sind. Diese Erkenntnisse sind für das Management von Ökosystemen von grosser Bedeutung.

Konsultationen
Revision der Pflanzenschutzmittel Verordnung: Eawag sagt ...
3. April 2024

Die Eawag und das Ökotoxzentrum begrüssen eine Totalrevision der Pflanzenschutzmittelverordnung (PSMV). In wichtigen Punkten, wie der Übernahme von EU-Zulassungen oder zum Vorsorgeprinzip verlangen die beiden Institute jedoch Nachbesserungen. Die Verordnung müsse sicherstellen, dass andere Regularien wie das Gewässerschutzgesetz oder das Umweltschutzgesetz nicht unterlaufen werden.

links: Joaquín Jiménez-Martínez (Bild: Andres Valencia); rechts: João P. Leitão (Bild: zvg)
Institutionelles
Joaquín Jiménez-Martínez und João P. Leitão werden ...
25. März 2024

Die Eawag hat ab dem 1. April 2024 zwei neue Titularprofessoren in den Reihen ihrer Forschenden: Joaquín Jiménez-Martínez und João P. Leitão wurden vom ETH-Rat auf Antrag der ETH Zürich dazu ernannt, beide im Departement Bau, Umwelt und Geomatik.

Eingefrorene Abwasserproben für die Analyse auf SARS-CoV-2 Virengut. (Foto: Keystone, Gaetan Bally)
Konsultationen
Eawag begrüsst Revision des Epidemiengesetzes
22. März 2024

Die Eawag begrüsst im Rahmen der öffentlichen Vernehmlassung die vorgesehene Revision des Epidemiengesetzes. Die Änderungen verbessern die Zusammenarbeit aller Akteure, um die Bevölkerung noch besser vor übertragbaren Krankheiten und Antibiotikaresistenzen zu schützen. Die Stellungnahme des Wasserforschungsinstituts hebt besonders die ganzheitliche Herangehensweise hervor, welche die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt einschliesst.

Die beiden neuen, ab Mai erhältlichen Briefmarken der Post zeigen bedrohte einheimische Arten aus dem Thunersee und dem Doubs. (Bild: Post CH Netz AG)
News
Bedrohte Unterwasserwelt im Briefmarkenformat
21. März 2024

Zwei neue Briefmarken der Post, die mit Unterstützung der Eawag entstanden sind, rücken die bedrohte Artenvielfalt in Schweizer Gewässern ins Blickfeld.

Blick von der Kirche Varen auf das Auengebiet Pfynwald mit der Rhone (Blick flussabwärts), Schotterbänken und trockenen Schotterterrassen mit Föhrenwald. (Foto: Jan Ryser/BAFU)
News
Der Einfluss des Klimawandels auf das Leben in ...
14. März 2024

Gemeinschaften in Wasser und an Land reagieren ähnlich auf den Klimawandel. Eine überraschende Ausnahme könnte das Plankton sein.

Umweltingenieurin Lena Mutzner montiert einen Passivsammler in einem Überlaufbecken, um herauszufinden, wie viele Mikroverunreinigungen ins Gewässer gelangen. (Foto: Christian Grund / 13Photo)
News
Spitzenforschung im Untergrund
11. März 2024

In Fehraltorf im Zürcher Oberland hat die Eawag zusammen mit der ETH Zürich ein weltweit einzigartiges Feldlabor für Abwasserforschung aufgebaut.

Hindernisse wie die Müllerschwelle in der Zulg in Steffisburg behindern oder verunmöglichen die Fischwanderung. Das Gewässerschutzgesetz schreibt vor, dass solche Hindernisse saniert und für Fische durchgängig gestaltet werden müssen. Die Gemeinde Steffisburg hat im September 2023 begonnen, die Müllerschwelle zu sanieren, um die Längsvernetzung der Zulg zu verbessern.  (Foto: Gemeinde Steffisburg, Mark van Egmond)
News
Mit neuen Konzepten die Fischwanderung verbessern
7. März 2024

Welche Hindernisse müssen beseitigt werden, damit wandernde Fische am meisten profitieren? Wo ergeben Massnahmen am meisten Sinn, und wie steht es um das Kosten-Nutzen-Verhältnis?

Das mobile Massenspektrometer MS2field – hier auf einer Kläranlage – erlaubt die automatisierte Messung von Schadstoffen in kleinsten Konzentrationen in hoher zeitlicher Auflösung. (Foto: Eawag)
News
Industrieabwasser gezielter behandeln dank ...
5. März 2024

Der Ausbau der Schweizer Abwasserreinigung läuft. Nun zeigen Untersuchungen der Eawag, dass es auch beim Abwasser aus Chemie- und Pharmabetrieben noch Verbesserungspotential gibt – auf den Kläranlagen und innerhalb der Betriebe.

Auf der Konferenz Climate and Clean Air, die vom 21. bis 23. Februar 2024 in Nairobi im Rahmen der sechsten Sitzung der Umweltversammlung der Vereinten Nationen stattfand, kamen führende Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Politik und Praxis aus aller Welt zusammen, um drängende Fragen des Klimas und der Luftqualität zu erörtern. (Foto: CCAC)
Institutionelles
Eawag schliesst sich der «Climate and Clean Air ...
29. Februar 2024

Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) nimmt die Eawag als nicht-staatliche Partnerin der Koalition für Klima und Luftreinhaltung (Climate and Clean Air Coalition CCAC) auf.