Aktuelles aus der Eawag

Am gemeinsamen Biodiversity Research Day vom 22. Januar 2026 startete das WSL-Eawag Biodiversitätszentrum offiziell. (Foto: Beate Kittl, WSL)
News
Neues Biodiversitätszentrum von WSL und Eawag
27. Januar 2026

WSL und Eawag bündeln ihre Kräfte: Das neue WSL-Eawag Biodiversitätszentrum vernetzt Forschung zu Biodiversität an Land und im Wasser.

Eawag-Umweltchemikerin Kathrin Fenner erklärte, wie man KI-basierte Modelle entwickeln und nutzen kann, um vorherzusagen, wie sich Chemikalien verhalten. (Foto: Luzia Schär)
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Forschung trifft Zukunft: KI für Nachhaltigkeit
23. Januar 2026

Zum WEF 2026 präsentierte der ETH-Bereich Highlights aus der Forschung, die zeigen, wie künstliche Intelligenz den Weg zu mehr Nachhaltigkeit ebnet. Entscheidungsträgerinnen und -träger aus Politik und Wirtschaft informierten sich über praxisnahe KI-Anwendungen für Umwelt und Gesellschaft.

Laub bildet die Hauptnahrung von Flohkrebsen und trägt massgeblich zum Funktionieren des Ökosystems bei. (Foto: Florian Altermatt, Eawag)
News
Zeitliche Veränderungen im Laubfall haben Folgen für ...
23. Januar 2026

Aquatische Ökosysteme sind fragil. Aber wie fragil sie sind, zeigt eine neue Studie des Wasserforschungsinstituts Eawag und der Universität Zürich. Die Forschenden haben untersucht, wie sich die zeitliche Verschiebung des Laubfalls im Herbst durch den Klimawandel auf Flohkrebse auswirkt. Sie ernähren sich von den Blättern und beeinflussen als Basis der Nahrungspyramide wiederum das ganze Ökosystem.

Floh- und Zeckenschutzmittel sind die wahrscheinlichsten Quellen für Fipronil in Schweizer Fliessgewässern. (Bild: Canva / Csaba Deli)
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Vom Flohmittel ins Fliessgewässer
15. Januar 2026

Das Insektizid Fipronil wurde in Schweizer Fliessgewässern in Konzentrationen nachgewiesen, die für Wasserlebewesen kritisch sind. Als Pflanzenschutzmittel darf es seit Jahren nicht mehr eingesetzt werden. Eine Studie mit Beteiligung der Eawag zeigt nun: die wahrscheinlichste Quelle der Belastung sind Floh- und Zeckenschutzmittel für Haustiere.

Schädlingsbekämpfung mit Pestiziden in einem Reisfeld. (Adobe Stock)
News
Pflanzenschutz mit weniger Chemie hätte global positive ...
8. Dezember 2025

Die weltweite Umstellung auf eine Landwirtschaft ohne oder mit weniger Pestiziden hätte langfristig ökologisch und ökonomisch positive Wirkung, sagt eine neue Studie.

Yves Flückiger, Präsident der Akademien der Wissenschaften Schweiz, übergibt James Runnalls, Softwareingenieur an der Eawag, den Nationalen Preis für offene Forschungsdaten (Open Research Data ORD) für die Entwicklung der interaktiven Online-Plattform alplakes zur Beobachtung und Vorhersage alpiner Seen. (Foto: Andres Jordi)
Institutionelles
Alplakes erhält Schweizer Preis für offene ...
28. November 2025

James Runnalls, Softwareingenieur am Wasserforschungsinstitut Eawag, erhält Nationalen Preis für offene Forschungsdaten (Open Research Data ORD) für die Entwicklung der interaktiven Online-Plattform alplakes zur Beobachtung und Vorhersage alpiner Seen.

Glattrochen, eine vom Aussterben bedrohte Art, durchstreifen die zerklüfteten Meeresböden rund um Schottland. Ein neuer Ansatz erlaubt es, ihre Bewegungen präzise nachzuvollziehen und dadurch gezielt Massnahmen zu ihrem Schutz zu ergreifen. (Foto: Simon Bradley)
News
Den Tieren im Wasser auf der Spur
27. November 2025

Eine neue Kombination von Daten und statistischen Algorithmen erlaubt es erstmals, die Bewegungen von Tieren am Meeresgrund präzise nachzuverfolgen. Eine erste Studie mit Glattrochen am Meeresgrund rund um Schottland soll helfen, gezielte Massnahmen zum Erhalt der vom Aussterben bedrohten Tiere zu entwickeln und geeignete Schutzgebiete auszuweisen. Die Ergebnisse wurden jetzt in Science Advances publiziert.

Stehendes Wasser, Lücken im Wald und tote Bäume: hier finden Fledermäuse gute Jagdbedingungen. (Foto: Christof Angst)
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Biber schaffen Lebensräume für Fledermäuse
13. November 2025

Landlebende Tiere profitieren vom Dammbau der Biber – zum Beispiel gefährdete Fledermäuse, zeigt eine Studie.