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4. November 2019

Der erst seit kurzem mögliche Nachweis von Pyrethroid- und Organophosphat-Insektiziden in minimalen Konzentrationen zeigt, dass das von diesen Wirkstoffen ausgehende Risiko für Gewässerorganismen das aller anderen Pflanzenschutzmittel übertreffen kann.

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30. Oktober 2019

Was halten Forschende und Praktiker der Siedlungswasserwirtschaft für wichtig, und welche Entwicklungen beäugen sie skeptisch? Ein erstmals durchgeführter Horizon Scan von Forschenden der Eawag zeigt: Die Digitalisierung beschäftigt die Community besonders – positiv wie negativ. Welche Chancen und Risiken sie der Siedlungswasserwirtschaft bringt, darüber spricht Frank Blumensaat, Umweltingenieur an der ETH Zürich und Eawag, im Interview.

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23. Oktober 2019

Eine der beliebtesten Drogen in Mittel- und Südeuropa ist Kokain. In Osteuropa hingegen wird vor allem Methamphetamin konsumiert, bekannter als Crystal Meth. Das bestätigen Daten einer sieben Jahre dauernden Abwasserstudie.

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16. Oktober 2019

Muscheln und Wasserpflanzen in aquatischen Ökosystemen klären das Wasser und sorgen normalerweise dafür, dass sich Algen nicht zu stark vermehren. Doch Experimente in der Versuchsteichanlage der Eawag zeigen, dass das gleichzeitige Auftreten beider Arten das Ökosystem aus dem Gleichgewicht bringen können.

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8. Oktober 2019

Daphnien können sich innerhalb kurzer Zeit an sich ändernde Umweltbedingungen anpassen. Dies zeigten Forschende der Eawag und der Cornell-Universität in einer Untersuchung im Oneida-See in den USA. Diese Anpassung beeinflusst die Populationsdichte und damit wohl die gesamte Nahrungskette in Seen.

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4. Oktober 2019

Neben Forschung und Beratung ist die Lehre einer der drei Pfeiler der Eawag. Jedes Jahr werden am Institut rund 140 Masterstudierende betreut und teilweise direkt in Forschungsprojekte involviert. Diese Einbettung, die flachen Hierarchien sowie die interdisziplinäre Kultur der Eawag bilden eine einzigartige Umgebung, die von Studierenden und Betreuenden sehr geschätzt wird und immer wieder zu ausgezeichneten Master-Abschlüssen führt.

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2. Oktober 2019

Rasche Veränderungen im Genom zweier eng vernetzter Arten können nicht allein durch evolutionäre Vorgänge wie den Selektionsdruck erklärt werden. Eine ebenso wichtige Rolle spielen ökologische Abläufe, zum Beispiel die Dynamik in der Populationsgrösse. Das hat ein internationales Forscherteam unter Leitung der Eawag und der Universität Konstanz mit einer Alge und einem Virus erstmals experimentell aufgezeigt.  Die Studie wurde heute in Magazin Science Advances veröffentlicht.

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27. September 2019

Flusssedimente wirken normalerweise als Senke für im Wasser gelöste Hormone. Werden sie jedoch aufgewirbelt, zum Beispiel bei einem Hochwasserereignis, können die Stoffe zurück in die Wassersäule gelangen – mit potenziell negativen Folgen für das Ökosystem.

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23. September 2019

Neue Arten können rasch entstehen, wenn neue Nischen erschlossen werden. Aber genetische Mutationen sind selten, wie ist also eine so schnelle ökologische Artbildung überhaupt möglich? Die erst vor kurzem im Bodensee entstandenen See- und Bachökotypen von Stichlingen geben darauf eine überraschende Antwort.

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17. September 2019

Das Montrealer Protokoll hat den Abbau der stratosphärischen Ozonschicht und damit den Anstieg der UV-B-Strahlen auf der Erdoberfläche verhindert. Doch es bleiben viele offene Fragen, zum Beispiel: Wie verändert der Klimawandel die Belastung mit UV-Strahlen von terrestrischen und aquatischen Ökosystemen? In einem Review Artikel, der kürzlich in Nature Sustainability erschienen ist und bei welchem die ehemalige Eawag Forscherin Barbara Sulzberger mitgewirkt hat, werden diese und andere Fragen diskutiert.

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10. September 2019

Kommunales Abwasser zu reinigen benötigt Energie. Die Eawag begleitete ein Projekt, das sowohl eine energiesparende Alternative für herkömmliche Reinigungsschritte aufweist sowie eine platzsparende Kapazitätserhöhung ermöglichen soll.

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9. September 2019

Das Bewusstsein für einen nachhaltigen Grundwasserverbrauch gewinnt aufgrund der sich verändernden Landnutzung und des Klimawandels zunehmend an Bedeutung. Folglich steigt das Interesse daran, natürliche und anthropogene Prozesse, die die Grundwasserqualität beeinflussen, besser zu verstehen.

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4. September 2019

Zwei Eawag-Forscherinnen sind vom 3R Kompetenzzentrum Schweiz (3RCC) mit dem 3RCC Award 2019 für ihre besondere Forschungsarbeit ausgezeichnet worden. Mit ihrem Projekt haben die Forscherinnen erstmals einen Toxizitätstest mit gezüchteten Kiemenzellen von Fischen ISO-zertifizieren lassen können. Dies ist ein Meilenstein in der Förderung von Alternativen zu Tierversuchen. Der Preis ist am 2. September in Bern übergeben worden.

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3. September 2019

Die Energiestrategie fordert einen weiteren Ausbau der Wasserkraft. Das setzt die Schweizer Gewässer und Gewässerlandschaften unter Druck. Am Eawag Infotag diskutieren heute gut 200 Fachleute aus Praxis, Forschung und Verwaltung, wie den unterschiedlichen Interessen am Wasser nachhaltig nachgekommen werden kann und wo die Konkurrenz dieser Interessen eine Prioritätensetzung verlangt. Die Eawag-Forscherinnen und -Forscher zeigen dabei auf, dass es nicht nur um technische Lösungen geht, sondern auch um Fragen der sozialen Akzeptanz, zum Beispiel dann, wenn Massnahmen zugunsten der Gewässerökologie dazu führen, dass der Strompreis steigt.

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30. August 2019

Flohkrebse (Amphipoden) gehören zu den wichtigsten wirbellosen Organismen im Wasser. Sie haben zentrale ökologische Funktionen, beispielsweise als Nahrung für Fische oder beim Abbau von Laub. Trotzdem ist erstaunlich wenig bekannt über die milli- bis zentimetergrossen Tiere. Und trotz sehr unterschiedlicher Ansprüche werden die Arten im Gewässermonitoring bisher kaum differenziert.

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30. August 2019

Am 1. September 2019 übernimmt Benoît Ferrari die Interimsleitung des Oekotoxzentrums. Benoît Ferrari ist Experte für die Ökotoxizität von Sedimenten und seit 2013 Gruppenleiter für Sediment- und Bodenökotoxikologie am Oekotoxzentrum in Lausanne. Die bisherige Direktorin Inge Werner wird dem Oekotoxzentrum bis 2021 in Teilzeit erhalten bleiben.

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28. August 2019

Nicht nur die Frauen, sondern auch eine Mehrheit der Männer findet, dass Männer häufiger in die Falle tappen und geschlechterspezifisch voreingenommen sind. Mehr als doppelt so viele Frauen als Männer denken, dass sie wegen ihres Geschlechts benachteiligt wurden. Und ebenfalls fast doppelt so viele Frauen als Männer befürworten eine Frauenquote für akademische Positionen. Das zeigt eine kürzlich in der Zeitschrift Earth and Space Science publizierte Auswertung einer Umfrage.

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15. August 2019

Im Schweizer Grundwasser finden sich zahlreiche Abbauprodukte von Pestiziden. Das hat ein aufwendiges Screening der Eawag und der ETH Zürich im Zuge des Nationalen Grundwassermonitoringprogramms zutage gefördert.

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5. August 2019

Die Anstrengungen für saubere Gewässer zahlt sich aus: Über 85 Prozent der Badestellen in europäischen Gewässern haben gemäss der Europäischen Umweltagentur eine ausgezeichnete Wasserqualität.

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