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9. Juli 2020

Der Verband zum Schutz des Greifensees hat am 25. Juni 2020 seinen Delegiertenrat neu gewählt. Neben Vertreterinnen und Vertretern aller Anrainergemeinden um den See sitzen im Gremium auch kantonale Fachstellen, die Landwirtschaft, Fischer, Segler und neu auch ein Vertreter aus der Forschung: Gewählt wurde dazu der Gewässerökologe Piet Spaak von der Eawag.

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7. Juli 2020

Natürliche Lebensräume unterliegen zeitlich und räumlich bedingten Veränderungen, und heutzutage tragen menschliche Aktivitäten drastisch zu diesen Veränderungen bei. Umweltveränderungen wie der steigende Säuregehalt in Tümpeln können erhebliche Auswirkungen auf die langfristigen Perspektiven einer Spezies haben. Katja Räsänen von der Abteilung Aquatische Ökologie der Eawag erforscht, wie sich natürliche Populationen des Moorfrosches an Umweltveränderungen anpassen.

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23. Juni 2020

Ein neuer sozio-ökologischer Ansatz ermöglichst es, komplexe Zusammenhänge im Management von Ökosystemen in abstrakten, dafür jedoch überschaubaren Netzwerken darzustellen.

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17. Juni 2020

Seit Frühling 2018 fotografiert das neu entwickelte Unterwassermikroskop Aquascope im Greifensee die unterschiedlichsten Planktonarten. Erstmals lassen sich so die empfindlichen Organismen in ihrer natürlichen Umgebung ungestört beobachten – ein wichtiger Schritt, um Wasserqualität und aquatische Biodiversität automatisiert zu überwachen.

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10. Juni 2020

Verschmutzungen in Gewässern lassen sich dank eines neuen Messgeräts automatisch und über Wochen hinweg messen – direkt im Feld statt im Labor. Das dazu nötige Massenspektrometer steht in einem Anhänger. Und Resultate können auf dem Mobiltelefon in Echtzeit verfolgt werden.

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3. Juni 2020

Beobachtet man den Wettkampf zwischen Parasiten und Symbionten, lässt sich viel über Evolutionstheorie lernen. So zeigen zwei Forschende der Eawag in einer neuen Studie, dass eine hohe Parasiten-Vielfalt die Symbionten-Vielfalt fördert.

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28. Mai 2020

Im Victoriasee leben rund 500 verschiedene Arten von Buntbarschen. Welche davon am selben Ort koexistieren können, hängt davon ab, wie gross der Effekt einzelner Gene auf wichtige Merkmale bei der Partnerwahl ist. Das fand ein Forscherteam der Eawag und der Universität Bern heraus.

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25. Mai 2020

126 Schweizer Forschende, darunter 6 von der Eawag, wollen ihre Landsleute in der Schweiz auf einige wissenschaftliche Fakten aufmerksam machen, die Covid-19 mit der natürlichen Umwelt verbinden.

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21. Mai 2020

Die gesundheitlichen Auswirkungen von Trinkwasser, das mit toxischen Konzentrationen von Arsen belastet ist, bezeichnen viele Expertinnen und Experten als die grösste Massenvergiftung in der Geschichte der Menschheit. Ein vom Eawag-Forscher Joel Podgorski entwickeltes Risikomodell zeigt nun, dass weltweit bis zu 220 Millionen Menschen betroffen sein könnten.

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20. Mai 2020

Zum diesjährigen Internationalen Tag der Biodiversität am 22. Mai zeigen Professorin Catherine Graham und Professor Florian Altermatt in einem Interview auf, warum es in der Biodiversitätsforschung wichtig ist, über die Systemgrenzen hinauszublicken. Die beiden leiten die gemeinsame Forschungsinitiative «Blue Green Biodiversity» von WSL und Eawag.

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18. Mai 2020

Um Ökosysteme zu schützen, ist es wichtig zu verstehen, wie Umweltstörungen, wie beispielsweise Waldbrände oder Wirbelstürme, die Natur beeinflussen. Wie sich deren Häufigkeit und Intensität auf kleine und grosse Organismen auswirken, zeigt nun eine Studie der Eawag und Universität Zürich. Demnach sind grosse Arten stärker von Störungen betroffen als kleine Arten, was die Grössenverteilung innerhalb ökologischer Gemeinschaften beeinflusst.

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14. Mai 2020

Um die Wasserdurchlässigkeit im Gestein für Anwendungen wie die Nutzung der Geothermie zu erhöhen, wird Fels künstlich aufgebrochen. Bisher fehlten Methoden, um diesen Vorgang in Echtzeit im Feld zu verfolgen. Dank einer neuen Technik lässt sich diese Lücke nun schliessen, wie eine  Studie der Eawag und ETH Zürich zeigt.

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12. Mai 2020

Jedes Jahr lanciert der Schweizer Nationalfonds ein Fotowettbewerb, um die besten Bilder aus der Wissenschaft zu küren. In der Kategorie «Das Forschungsprojekt» wurde die Collage eines gemeinsamen Forschungsprojekts der Eawag und des Schweizerische Tropen- und Public Health-Instituts gewürdigt.

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11. Mai 2020

Wie können Wasserversorgung und Abwasserentsorgung vor allem in schnell wachsenden Städten flexibel und ressourcen-effizient erfolgen? Eine neue Forschungsagenda formuliert offene Fragen aus technischer, sozialer und transformativer Perspektive. Sie unterstreicht die Wichtigkeit einer transdisziplinären Zusammenarbeit von Forschung, Politik und Praxis, um Innovationen im Wassersektor zu fördern.

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8. Mai 2020

In der Schweiz werden vielerorts Fliessgewässer und Seeufer revitalisiert. Die neue Praxisdokumentation «Wirkungskontrolle Revitalisierung» von Eawag und BAFU schafft die Grundlage, um gemeinsam über Projektgrenzen hinweg zu lernen.

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7. Mai 2020

Die andere Seite der lästigen Teppiche aus Blütenstaub auf Autos, Gartenmöbeln und weiteren Flächen: Pollen auf den Seen zeigen auf Satellitenbildern Strömungen, die sonst nur in Computermodellen sichtbar sind. Die Fernerkundungsexperten und Seephysiker freuts.

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30. April 2020

Der Nachweis des neuen Coronavirus im Abwasser ist gelungen. Selbst kleine Konzentrationen in Proben, die in einer frühen Phase des Ausbruchs entnommen wurden, lassen sich nachweisen. Jetzt ist ein Team von Forschenden der EPFL und der Eawag daran, die Methode zu optimieren. Entstehen soll ein System, das einen allfälligen Wiederanstieg der Fallzahlen früher anzeigen kann als klinische Tests bei infizierten Menschen.

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28. April 2020

Der in verschiedenen Schmerzmitteln enthaltene Wirkstoff Diclofenac wird in der Kläranlage kaum abgebaut und reichert sich deshalb in Gewässern an. Dort wandeln Flohkrebse das Diclofenac in eine toxischere Substanz um, nämlich Diclofenac-Methyl-Ester, wie eine Studie des Wasserforschungsinstituts Eawag zeigt.

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24. April 2020

ABCD: alle Kontinente (all continents), ausgewogenes Verhältnis der Geschlechter (balanced gender), kohlenstoffarmer Transport (low carbon transport) und unterschiedliche Hintergründe (diverse backgrounds). Diese Kriterien sollen die wissenschaftlichen Konferenzen der Zukunft prägen. 

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14. April 2020

Die Quellen von arsenbelastetem Grundwasser sowie dessen Verteilung wurden in den letzten Jahrzehnten intensiv erforscht. Nun hat ein internationales Forschungsteam gemeinsam mit der Eawag mithilfe von Computersimulationen gezeigt, wie Grundwasserströmung, Stofftransport und geochemischen Reaktionsmechanismen wechselwirken.

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9. April 2020

Mit ihrer Forschung engagiert sich die Eawag für eine nachhaltige Zukunft. Das illustrieren die vielfältigen und spannenden Projekte, die wir Ihnen in unserem Jahresbericht vorstellen.

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8. April 2020

Martijn Kuller von der Abteilung Umweltsozialwissenschaften der Eawag ist Mitglied des von der EU geförderten FANFAR Horizon 2020 Projekts, das Hochwasserprognosen für Westafrika bereitstellt. Überschwemmungen stellen in diesem Teil der Welt eine immer grösser werdende Herausforderung dar. In den letzten Jahren gab es mehrere Überschwemmungen mit schwerwiegenden Folgen. In einem Interview berichtet Martijn von seinen Erfahrungen beim Aufbau eines Frühwarnsystems für Westafrika.

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7. April 2020

Die Anforderungen an den Gewässerraum im Gewässerschutzgesetz sind absolute Minimalgrössen, um die Funktionen der Gewässer zu gewährleisten. Entlang kleiner Bäche kommt dem Raum überproportionale Bedeutung bei, da die Stoffflüsse zwischen Land und Wasser nicht von der Breite des Gewässers abhängig sind. Das zeigen eigene Untersuchungen und eine Zusammenstellung vorhandener Studien durch die Eawag, auf welche sich jetzt auch das Bundesgericht stützt.

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3. April 2020

Von infizierten Menschen ausgeschiedene Coronaviren finden sich im Abwasser. Forschende wollen das nutzen: Gelingt es, die Viren zu erfassen, könnte so eine Welle von Infektionen vermutlich deutlich früher erkannt werden als via Tests bei Menschen mit Symptomen. Eawag-Forscher Christoph Ort dazu im Interview.

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