News-Plattform

Ladevorgang fehlgeschlagen

Bild: Pixabay
19. Dezember 2018

Entscheidungen im Umweltbereich sind oft komplex. Es gilt, verschiedene Akteure einzubeziehen, Varianten zu prüfen und Folgen abzuschätzen. Um auch die Meinung der breiten Bevölkerung einzubeziehen, hat die Eawag eine neuartige App entwickelt – gespickt mit Gaming-Elementen. Weiterlesen

Jeder Rappen zählt
14. Dezember 2018

Die Eawag nimmt an der Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» des SRF und der Glückskette teil. Die Eawag-Wasserwand, ein autarkes Handwaschmodul und Teil des Projektes Blue Diversion Autarky der Eawag, steht vom 16. bis 21. Dezember auf dem Areal der Hochschule Luzern (HSLU). Weiterlesen

13. Dezember 2018

Michael Berg, Stephan Hug, Annette Johnson (in memoriam), Andreas Voegelin und Lenny Winkel von der Abteilung Wasserressourcen und Trinkwasser (W+T) der Eawag erhalten für ihr langjähriges Engagement in der Forschung zur Kontamination von Trinkwasserressourcen mit geogenen Elementen den «Sandmeyer Award» der Schweizerischen Chemischen Gesellschaft (SCG). Weiterlesen

ARAs sind grundsätzlich eine gute Barriere gegen die Verbreitung von Antibiotikaresistenzen, relativ gesehen reichern sich Resistenzgene jedoch an. (Foto: ARA Werdhölzli)
12. Dezember 2018

Bakterien, die gegen Antibiotika resistent sind, werden in der Abwasserreinigung nicht vollständig eliminiert. Nur ein Teil der Resistenzen stammt aus dem Zulauf, viele andere finden sich in Belebtschlammbakterien. Wie eine neue Studie der Eawag zeigt, sind Abwasserreinigungsanlagen mehr als nur eine Durchlaufstation – die Resistenzen sind dort aktiv und verändern sich. Weiterlesen

Der gewöhnliche Flohkrebs, Gammarus pulex, beim Zerkleinern von Falllaub. Nicole Munz hatte hauptsächlich Gammarus fossarum sowie Gammarus pulex in ihren Proben. (Foto: Eawag)
3. Dezember 2018

Flohkrebse sind in Schweizer Gewässern Insektiziden, Arzneimittelrückständen und anderen Spurenstoffen ausgesetzt und reichern diese in ihrem Körper an. Immerhin: Werden Kläranlagen aufgerüstet, weisen die Tierchen praktische keine Spurenstoffe mehr auf. Das zeigt eine neue Eawag-Studie. Weiterlesen

Eine Rekonstruktion der Stadt Aventicum am Murtensee, ehemalige Hauptstadt der römischen Schweiz. Das Bild stammt aus dem Buch «Aventicum – Eine römische Hauptstadt» von Daniel Castella et al. (2015).
26. November 2018

Wenn eine Bevölkerung schnell wächst und intensiv Landwirtschaft betreibt, leidet häufig die Umwelt darunter. Nicht nur heute, sondern bereits zur Römerzeit. Beweise dafür fanden Forschende der Eawag in Sedimenten des Murtensees. Weiterlesen

Wenfeng Liu konnte den Otto-Jaag-Gewässerschutzpreis 2018 an der offiziellen Verleihung am 17. November entgegennehmen.
21. November 2018

Erneut darf ein Eawag-Doktorand den Otto-Jaag-Gewässerschutzpreis entgegennehmen: Wenfeng Liu wurde für seine Dissertation «Modelling Global Water-Food-Environment-Trade Nexus in the Context of Agricultural Intensification» geehrt. Der Otto-Jaag-Gewässerschutzpreis zeichnet hervorragende Dissertationen und Masterarbeiten an der ETH Zürich auf dem Gebiet des Gewässerschutzes und der Gewässerkunde aus. Weiterlesen

Philipp Dermond führt eine Muskel- und Schuppenprobe durch & implantiert einen Chip in der Bauchhöhle der anästhesierten Seeforelle. Damit können die Forschenden verfolgen, ob die Fische vom Bach in den See abwandern oder im Bach bleiben (Foto: FIBER)
20. November 2018

Bei der Fischereiberatungsstelle (FIBER) in Kastanienbaum gibt es ein neues Gesicht: Philip Dermond ersetzt Sébastien Nusslé und übernimmt damit die Co-Leitung neben Corinne Schmid. Philip Dermond wechselte im Oktober von der Eawag-Forschungsabteilung Fischökologie und Evolution zu FIBER. Weiterlesen

Wenn eine Gnu-Herde einen Fluss überquert, schaffen es nicht immer alle Tiere ans andere Ufer. (Foto:  iStock.com/ Jannie_nikola)
16. November 2018

Erstmals haben Forschende der Eawag und der Universität Zürich verdeutlicht, wie viel Kohlenstoff zwischen verschiedenen Ökosystemen transportiert wird. Die weltweite Metaanalyse zeigt, dass diese Flüsse sehr gross sein können und bis anhin unterschätzt wurden.  Weiterlesen

Viele Viren, wie der in der Abbildung dargestellte Coxsackie-Virus, werden über Flüssigkeiten auf Menschen übertragen. (Foto: Shutterstock)
13. November 2018

Viele krankmachende Viren werden über Wasser oder andere Flüssigkeiten auf Menschen übertragen. Eine Mikrobiologin der Eawag hat nun untersucht, wie hoch das Infektionsrisiko ist, wenn jemand in Kontakt mit verseuchtem Wasser gekommen ist. Weiterlesen

Foto: Peter Penicka, Eawag
12. November 2018

Michael Berg, Leiter der Abteilung Wasserressourcen & Trinkwasser der Eawag, ist zum Titularprofessor der School of Civil Engineering and Surveying an der University of Southern Queensland (USQ) ernannt worden. In dieser Funktion wird Michael Berg auch Mitglied des bei der USQ angesiedelten «UNESCO Chair on Groundwater Arsenic». Weiterlesen

Arten, die im Rahmen des Versuchsprotokolls für die Studie über die Verbreitung der Arten untersucht wurden. (Bilder: Julien Cote)
8. November 2018

Bei vielen Arten bewegen sich Individuen während ihrer Lebensdauer fort, um sich in einem besser angepassten Lebensraum niederzulassen. Ökologen nennen das Phänomen Dispersion. Für bessere wissenschaftliche Vorhersagen zur Zukunft der Biodiversität angesichts globaler Veränderungen muss man unbedingt die Verbreitungsmechanismen besser verstehen. Weiterlesen

Anhand von winzigen DNA-Fragmenten werden auch seltene Arten in Gewässern entdeckt (Bild: Pixabay).
6. November 2018

Spuren von Erbgut in Flüssen ermöglichen es, die darin lebenden Organismen zu detektieren – ohne diese sammeln und unter dem Mikroskop bestimmen zu müssen. Forschende der Eawag, ETH und EPFL haben nun ein Computermodell entwickelt, das mithilfe einzelner DNA-Messwerten sogar simuliert, wo genau und wie häufig die Arten im Gewässer vorkommen. Weiterlesen

Darmbakterien Roseburia intestinalis eingefärbt mit SYBR Green und Propidiumiodid (SGPI). (Foto: ETH Zürich, Lea Bircher)
30. Oktober 2018

Die Medizin setzt grosse Hoffnungen in die therapeutische Anwendung von Probiotika-Bakterien, welche die menschliche Gesundheit positiv beeinflussen. Doch überleben solche Bakterien, wenn sie zur Aufbewahrung eingefroren oder gefriergetrocknet werden? Die Eawag hat eine Forschungsarbeit der ETH Zürich zu Darmbakterien mit ihrem Know-how aus der Trinkwasser-Mikrobiologie unterstützt – ein Seitenblick in Medizin und Ernährungswissenschaft. Weiterlesen

Foto: Ilja Tschanen, module plus
24. Oktober 2018

Gestern hat das Oekotoxzentrum Eawag-EPFL im Rathaus von Bern seinen zehnten Geburtstag gefeiert. Um die 80 Gäste aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Praxis stiessen mit den Mitarbeitenden des Oekotoxzentrum Eawag-EPFL auf die erfolgreiche Etablierung des Zentrums und die in den 10 Jahren erreichten Meilensteine an. Weiterlesen

Die Wasserrecyclingsanlage beim Feldversuch in der Stadionbrache Hardturm in Zürich. (Foto: Eva Reynaert/Eawag)
22. Oktober 2018

Wasser, mit dem wir die Hände gewaschen haben, ist kaum verschmutzt. Trotzdem spülen wir es auf Nimmerwiedersehen den Abfluss hinunter. Eine neuartige Technologie ermöglicht nun, dieses Wasser wiederzuverwenden. Das spart Wasser, beugt aber vor allem auch Infektionskrankheiten in strukturschwachen Ländern vor. Weiterlesen

Aquatische Lebensgemeinschaften – wie diese im Bild aus Mikroben – sind oft sehr artenreich. (Foto: E. Mächler / F. Altermatt)
18. Oktober 2018

Artenreiche Ökosysteme sind stabiler gegenüber Störungen wie Dürren, Hitzeperioden oder Pestizideinträgen – das zumindest ist die weitläufige Meinung, bei Laien und in der Wissenschaft. Doch ganz so einfach verhält es sich nicht, wie Ökologen der Eawag und Universität Zürich nun herausgefunden haben. Unter gewissen Umweltbedingungen kann ein erhöhter Artenreichtum auch dazu führen, dass ein Ökosystem instabiler wird. Weiterlesen

Global ist die USA die grösste Exporteurin von Agrarprodukten und damit auch von virtuellem Wasser. Im Bild ist ein Feld in Kalifornien, das bewässert wird. (Bild: Flickr)
15. Oktober 2018

Der globale Handel spart insgesamt Wasser. Grundsätzlich ist das gut, doch die Bilanz hat ihre Schattenseiten, wie Eawag-Forschende nun zeigen konnten. Weiterlesen

Steinfliegenlarve (Foto: Silvana Käser, Eawag)
11. Oktober 2018

Wenn es in den Bergen stark regnet, tragen Flüsse viel Geschiebe in die Stauseen. Um zu verhindern, dass sich das Volumen des Sees so immer weiter reduziert, verfügen einige Stauseen über Bypass-Tunnel, die das Geschiebe in den Unterlauf des Bachs umleiten. Dass solche Stollen nicht nur ökonomisch sinnvoll sind, sondern auch einen ökologischen Nutzen haben, zeigte unter anderem eine Untersuchung am Solis-Staudamm im Kanton Graubünden. Weiterlesen

Das Satellitenbild zeigt den Maracaibo-See in Venezuela am 7. Februar 2011. Die grünlichen Töne im See repräsentieren unter der Oberfläche wachsendes Plankton, primär Blaualgen. (Bild: ESA)
4. Oktober 2018

Wann erreicht die giftige Blaualgenblüte ihren Höhepunkt und wie reagiert ein See auf Hitzeperioden? Satellitenbilder werden diese Fragen künftig in Echtzeit beantworten. Das zeigt unter anderem ein neuer Datensatz eines Eawag-Forschenden.  Weiterlesen

Foto: Eawag, Aldo Todaro
2. Oktober 2018

Die Forschung in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen ist ein wichtiger Teil der Aufgaben der Eawag. Das Eawag Partnerschaftsprogramm EPP wurde geschaffen, um die Forschung und Beziehungen mit Studierenden und akademischen Institutionen im globalen Süden zu stärken. Nach 10 Jahren seit der Entstehung und über 80 Stipendiaten aus mehr als 28 verschiedenen Ländern feiert das EPP-Programm nun die Erfolge dieses Brückenschlags und wissenschaftlichen Wissenstransfers. Weiterlesen

Diese dezentrale Abwasserreinigungsanlage im Kanton Schwyz klärt das Abwasser einer Familie. (Foto: Mariane Schneider)
27. September 2018

Abwasser statt in zentralen Kläranlagen dort aufzubereiten, wo es anfällt, ist je nach Standort flexibler und kostengünstiger. Dennoch gibt es in der Schweiz kaum solche dezentralen Installationen – obwohl deren Marktpotential überraschend hoch ist, wie Eawag-Forschende berechnet haben.  Weiterlesen

Foto: Eawag, Aldo Todaro
25. September 2018

Die Forschung in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen ist ein wichtiger Teil der Aufgaben der Eawag. Das Eawag Partnerschaftsprogramm EPP wurde geschaffen, um die Forschung und Beziehungen mit Studierenden und akademischen Institutionen im globalen Süden zu stärken. Nach 10 Jahren seit der Entstehung und über 80 Stipendiaten aus mehr als 28 verschiedenen Ländern feiert das EPP-Programm nun die Erfolge dieses Brückenschlags und wissenschaftlichen Wissenstransfers. Weiterlesen

Jimenez und sein Kollege Benedict Borer während eines Moments der Schwerelosigkeit. (Bild: Eawag)
21. September 2018

Auf künftigen, langen Missionen im Weltall müssen sich Astronauten selbst versorgen können. Doch funktioniert das überhaupt? Einen Teil dieser Frage zu beantworten, war das Ziel eines ungewöhnlichen Experiments an der Eawag. Weiterlesen

20. September 2018

Im Herbst 1993 startete die Eawag eine Kursreihe unter der Marke „PEAK“ (für Praxis orientierte Eawag Kurse). Weiterlesen

Foto: Marie-Elodie Perga
18. September 2018

Klare Bergseen könnten sich künftig immer häufiger in milchige Suppen verwandeln. Schuld daran ist der Klimawandel. Das zeigt eine neue von der Universität Lausanne geleitete Studie unter Mitarbeit der Eawag und des nationalen französischen Agrarforschungsinstituts am Beispiel eines französischen Gebirgssees. Weiterlesen

Foto: Eawag, Aldo Todaro
14. September 2018

Die Forschung in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen ist ein wichtiger Teil der Aufgaben der Eawag. Das Eawag Partnerschaftsprogramm EPP wurde geschaffen, um die Forschung und Beziehungen mit Studierenden und akademischen Institutionen im globalen Süden zu stärken. Nach 10 Jahren seit der Entstehung und über 80 Stipendiaten aus mehr als 28 verschiedenen Ländern feiert das EPP-Programm nun die Erfolge dieses Brückenschlags und wissenschaftlichen Wissenstransfers. Weiterlesen

Ausblick auf Thuner- (links) und Brienzersee. (Foto: Sibylle Hunziker)
13. September 2018

In Thuner- und Brienzersee haben Fischbiologen der Eawag und der Universität Bern eine neue Fischart entdeckt. Die provisorisch «Balchen 2» getaufte Art unterscheidet sich morphologisch, ökologisch und genetisch klar von den fünf bisher bekannten Felchen-Arten des Thunersees. Noch mehr Felchenarten kennt man bisher nur vom 200mal grösseren Onegasee in Russland. Weiterlesen

Luftstrippungsanlage zur Stickstoff-Rückgewinnung auf der Kläranlage Opfikon. (Foto: Eawag, Aldo Todaro)
11. September 2018

Abwasser stinkt, und im Abwasser tummeln sich Krankheitskeime. Darum wird es meist schnell weggeschafft und entsorgt. Doch die Aus-den-Augen-aus-dem-Sinn-Strategie ist aufwändig und sie lässt Chancen ungenutzt. Am Eawag Infotag treffen Fachleute aus der Praxis auf Forscherinnen und Forscher, die nach neuen Wegen suchen – zum Beispiel wie Nährstoffe oder Wärme aus dem Abwasser geschöpft werden können. Weiterlesen

Foto: Peter Penicka, Eawag
7. September 2018

Die Eawag blickt auf eine langjährige Entwicklungsgeschichte von innovativen Verfahren für die Abwassertrennung an der Quelle zurück. Im Auftrag der Direktion hat Umwelthistoriker Luke Keogh in seinem kürzlich veröffentlichten Buch «Flows of Science» («Wissenschaftsflüsse») die Meilensteine dieser technologischen Entwicklungsgeschichte zusammengefasst und die Forschungszusammenarbeit der Eawag sowie deren Umfeld näher beleuchtet. Entstanden ist ein feinfühliges Porträt der Forscherinnen und Forscher, die sich mit diesem Thema befassen. Weiterlesen

Oft zeigt sich die thermische Energie im Seewasser im Herbst: Das Wasser ist deutlich wärmer als die Luft und verdampft – der See bildet so ein besonders schönes Sujet. (Foto: Adrien Gaudard, Eawag)
5. September 2018

Nicht nur durch die Klimaerwärmung ändert sich die Temperatur in Seen, Flüssen und anderen Gewässern. Auch ihre Nutzung für Heizungen und Kühlungen führt dazu, dass die Wassertemperatur steigt oder sinkt. Welche Auswirkungen dies auf die aquatischen Ökosysteme haben kann, ist allerdings immer noch spärlich untersucht. Das zeigt eine Literaturstudie der Eawag und der Universität Bern.  Weiterlesen

Vergängliche Installation von Zahrah Alghamdi im Val Roseg (Foto: Eawag)
3. September 2018

2017 haben zwei Kunstschaffende aus Saudi-Arabien im Rahmen des Projekts Artists in Labs (ail) längere Zeit an der Eawag verbracht und sich von der Forschung zu künstlerischen Interpretationen inspirieren lassen, Zahrah Alghamdi und Muhannad Shono. Nun hat ail zu beiden Projekten ein Video erstellt.  Weiterlesen

Foto: pixabay
27. Juli 2018

«Knowledge Broker» beschreibt Personen, die den Wissensaustausch zwischen Forschenden und Personen aus der Praxis moderieren und fördern. Während es für die Beurteilung von klassisch akademischen Leistungen etablierte Methoden gibt, existieren keine gleichwertigen Instrumente für die Bewertung des Beitrags von Knowledge Brokern.  Weiterlesen

Foto: Kiara Worth
26. Juli 2018

Roy Brouwer wurde eingeladen, Mitte Juli während der Tagung 2018 des «Hochrangigen Politischen Forums für Nachhaltige Entwicklung» (HLPF) der Vereinten Nationen in New York an einer Podiumsdiskussion teilzunehmen. Roy Brouwer ist Exekutivdirektor des Water Institute und Wirtschaftsprofessor an der University of Waterloo (Kanada) sowie Gastprofessor bei der Eawag. Weiterlesen

Plastik Mulch-Folien prägen vielerorts die Agrarlandschaft. (Foto: Luca Lorenzelli, Shutterstock)
26. Juli 2018

Dünne Mulch-Folien aus Polyethylen werden in vielen Ländern im Ackerbau eingesetzt und verschmutzen dort Böden massiv. Nun zeigen Forscher der Eawag und der ETH Zürich auf, dass es Alternativen gibt: Folien aus dem Kunststoff PBAT werden im Boden biologisch abgebaut.  Weiterlesen

Die Wasseroberfläche von verschiedenen Schweizer Seen verfärbt sich periodisch türkis. Grund dafür sind Kalzitausfällungen. (Foto: Sentinel-2 data provided by ESA 2017)
19. Juli 2018

Dank Copernicus, dem 2014 gestarteten Erdbeobachtungs­programm der Europäischen Union, stehen der Umweltforschung heute Satellitendaten in nie dagewesener Qualität und Quantität zur Verfügung. Davon profitiert auch die Wasserforschung. Die Eawag baut ihre Kapazitäten im Bereich Fernerkundung derzeit gezielt aus.  Weiterlesen

Fast 100 Millionen Plastikkugeln reduzieren die Verdunstungsverluste aus dem Ivanhoe-Reservoir in Los Angeles. (Foto: Junkyardsparkle, CC0 1.0)
17. Juli 2018

Schwarze Plastikbälle, die auf Stauseen und offenen Reservoirs im Süden die Verdunstungsverluste reduzieren, sind nicht ganz so effizient wie bisher angenommen. Bereits für ihre Herstellung werden beträchtliche Mengen an Wasser verbraucht.  Weiterlesen

Die Wasserproben für die Glyphosatmessungen im Greifensee wurden im Rahmen der kantonalen Gewässerüberwachung vom Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) entnommen. (Foto: Sebastian Stötzer)
12. Juli 2018

Forschende von Agroscope und Eawag entdeckten im Greifensee, dass Glyphosat unter bestimmten Bedingungen schnell abgebaut wird. Alles deutet darauf hin, dass Bakterien dafür verantwortlich sind, die das Pflanzenschutzmittel als alternative Phosphorquelle nutzen. Weiterlesen

Das Wehr des Kleinwasserkraftwerks «Wannebode» bei Reckingen (VS) ist eine Zäsur im Kontinuum des Blinnenbachs. (Foto: Eawag)
5. Juli 2018

Kleine Wasserkraftwerke werden oft in alpinen Fliessgewässern gebaut und beeinträchtigen dort sensible Ökosysteme. Wie sich die einzelnen Kraftwerke allerdings genau auswirken und wie die Auswirkungen mehrerer Kraftwerke im selben Flusssystem zusammenspielen – darüber ist nur wenig bekannt. Forschende der Eawag haben das verfügbare Wissen in einer Literaturstudie zusammengetragen.  Weiterlesen

Prof. Janet Hering vom Bundesrat wiedergewählt (Foto: ETH)
4. Juli 2018

Janet Hering startet 2019 in eine vierte Amtszeit als Eawag-Direktorin. Heute hat der Bundesrat sie aufgrund der Empfehlung des ETH-Rats wiedergewählt. Als eines ihrer wichtigsten Ziele nennt Hering, dass die Eawag – noch mehr als bisher – Erkenntnisse aus verschiedensten Bereichen zusammenbringen und so für die Praxis nützlich machen könne.  Weiterlesen

Aurin - der Dünger aus Urin (Foto: Peter Penicka, Eawag)
28. Juni 2018

Aurin ist ab sofort vom Bundesamt für Landwirtschaft zum Düngen aller Pflanzenarten zugelassen. Für den im Rahmen des Eawag-Forschungsprojekts «VUNA» entstandenen Dünger werden wertvolle Nährstoffe menschlichen Urins zu hochwertigem Flüssigdünger verarbeitet. Der gleichnamige Eawag Spin-off Vuna treibt das Urinrecyclingmodell weiter voran. Weiterlesen

Clostridium-Bakterien bilden Sporen und kommen in der Darmflora häufig vor. (Quelle: Annie Cavanagh https://wellcomecollection.org/works/ct6qa6fw?query=clostridium)
20. Juni 2018

Antibiotikaresistenzen werden in Bakteriensporen verbreitet und über Jahre konserviert. Dies zeigen Untersuchungen der Eawag und der Universität Neuenburg. Weiterlesen

19. Juni 2018

Nanomaterialien bestehen aus winzigen Partikeln verschiedener Zusammensetzung. Sie kommen zum Beispiel in Textilien zum Einsatz und können sowohl aus der Fabrik als auch beim Tragen oder bei der Entsorgung ins Wasser gelangen. Seit Jahren untersuchen Forschungsgruppen der Eawag die Auswirkungen solch künstlich hergestellter Nanopartikel auf Mensch und Umwelt. Vorläufiges Fazit: Nanopartikel haben einen schlechteren Ruf, als sie verdienen. Weiterlesen

Einmal trocken, einmal geflutet: Fliessgewässer, die nicht permanent Wasser führen, tragen massgeblich zum globalen CO2-Umsatz bei; la Clauge im französischen Jura. (B. Launay)
5. Juni 2018

Bei den biologischen Prozessen in Flüssen und Bächen wird CO2 freigesetzt, unter anderem beim Abbau von pflanzlichem Detritus, der aus dem Umland eingetragen wurde. So tragen Fliessgewässer zum natürlichen Kohlenstoffkreislauf bei – gemessen an ihrer Fläche stärker als terrestrische Ökosysteme. Globale Kohlenstoffbilanzen berücksichtigten bis anhin aber nur Flüsse, die ständig Wasser führen. Doch rund die Hälfte der weltweiten Flussnetze besteht aus Gerinnen, die nur periodisch geflutet werden. Ihre CO2-Umsätze haben nun 94 Forschungsinstitute aus der ganzen Welt, unter ihnen die Eawag und die Universität Zürich, erstmals unter die Lupe genommen. Weiterlesen

Tropischer Regenwald in Indonesien
1. Juni 2018

In den Ländern des Südens lagern viele genetischen Ressourcen. Die Unternehmen, die diesen Naturschatz kommerzialisieren, stammen hingegen mehrheitlich aus dem Norden. Um weltweit eine faire Nutzung der genetischen Ressourcen und eine gerechte Abgeltung sicherzustellen, wurde das Nagoya-Protokoll ins Leben gerufen.  Weiterlesen

Die Ausscheidung von ausreichend grossen Gewässerraumen (hier am Doubs bei la Motte / JU) ist vielerorts umstritten (Foto: Bafu, Ex-Press, Herbert Böhler & Flurin Bertsch).
5. April 2018

Die finanzielle Förderung und der weitere Ausbau der Wasserkraft, negative Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln und die Ausscheidung der Gewässerräume waren die prägenden Themen in der Schweizer Wasserpolitik im Jahr 2017. Weiterlesen

In verschiedenen Bächen wurde ober- und unterhalb von ARAs Forellen gefangen und untersucht, ob und wie sie auf Schadstoffbelastungen reagieren (Foto: Eawag).
4. April 2018

Die Effekte von Chemikalien auf Ökosysteme mit zahlreichen Arten zu überwachen, ist nach wie vor eine Herausforderung. In einem gemeinsamen Projekt untersuchten die Eawag und das Oekotoxzentrum Eawag-EPFL im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (Bafu), wie die Regulation von Genen bei Fischen und in einzelnen Fischzellen Aussagen zur Wasserqualität und zur Fischgesundheit ermöglicht. Weiterlesen