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Ladevorgang fehlgeschlagen

Global ist die USA die grösste Exporteurin von Agrarprodukten und damit auch von virtuellem Wasser. Im Bild ist ein Feld in Kalifornien, das bewässert wird. (Bild: Flickr)
15. Oktober 2018

Der globale Handel spart insgesamt Wasser. Grundsätzlich ist das gut, doch die Bilanz hat ihre Schattenseiten, wie Eawag-Forschende nun zeigen konnten. Weiterlesen

Steinfliegenlarve (Foto: Silvana Käser, Eawag)
11. Oktober 2018

Wenn es in den Bergen stark regnet, tragen Flüsse viel Geschiebe in die Stauseen. Um zu verhindern, dass sich das Volumen des Sees so immer weiter reduziert, verfügen einige Stauseen über Bypass-Tunnel, die das Geschiebe in den Unterlauf des Bachs umleiten. Dass solche Stollen nicht nur ökonomisch sinnvoll sind, sondern auch einen ökologischen Nutzen haben, zeigte unter anderem eine Untersuchung am Solis-Staudamm im Kanton Graubünden. Weiterlesen

Das Satellitenbild zeigt den Maracaibo-See in Venezuela am 7. Februar 2011. Die grünlichen Töne im See repräsentieren unter der Oberfläche wachsendes Plankton, primär Blaualgen. (Bild: ESA)
4. Oktober 2018

Wann erreicht die giftige Blaualgenblüte ihren Höhepunkt und wie reagiert ein See auf Hitzeperioden? Satellitenbilder werden diese Fragen künftig in Echtzeit beantworten. Das zeigt unter anderem ein neuer Datensatz eines Eawag-Forschenden.  Weiterlesen

Foto: Eawag, Aldo Todaro
2. Oktober 2018

Die Forschung in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen ist ein wichtiger Teil der Aufgaben der Eawag. Das Eawag Partnerschaftsprogramm EPP wurde geschaffen, um die Forschung und Beziehungen mit Studierenden und akademischen Institutionen im globalen Süden zu stärken. Nach 10 Jahren seit der Entstehung und über 80 Stipendiaten aus mehr als 28 verschiedenen Ländern feiert das EPP-Programm nun die Erfolge dieses Brückenschlags und wissenschaftlichen Wissenstransfers. Weiterlesen

Diese dezentrale Abwasserreinigungsanlage im Kanton Schwyz klärt das Abwasser einer Familie. (Foto: Mariane Schneider)
27. September 2018

Abwasser statt in zentralen Kläranlagen dort aufzubereiten, wo es anfällt, ist je nach Standort flexibler und kostengünstiger. Dennoch gibt es in der Schweiz kaum solche dezentralen Installationen – obwohl deren Marktpotential überraschend hoch ist, wie Eawag-Forschende berechnet haben.  Weiterlesen

Foto: Eawag, Aldo Todaro
25. September 2018

Die Forschung in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen ist ein wichtiger Teil der Aufgaben der Eawag. Das Eawag Partnerschaftsprogramm EPP wurde geschaffen, um die Forschung und Beziehungen mit Studierenden und akademischen Institutionen im globalen Süden zu stärken. Nach 10 Jahren seit der Entstehung und über 80 Stipendiaten aus mehr als 28 verschiedenen Ländern feiert das EPP-Programm nun die Erfolge dieses Brückenschlags und wissenschaftlichen Wissenstransfers. Weiterlesen

Jimenez und sein Kollege Benedict Borer während eines Moments der Schwerelosigkeit. (Bild: Eawag)
21. September 2018

Auf künftigen, langen Missionen im Weltall müssen sich Astronauten selbst versorgen können. Doch funktioniert das überhaupt? Einen Teil dieser Frage zu beantworten, war das Ziel eines ungewöhnlichen Experiments an der Eawag. Weiterlesen

20. September 2018

Im Herbst 1993 startete die Eawag eine Kursreihe unter der Marke „PEAK“ (für Praxis orientierte Eawag Kurse). Weiterlesen

Foto: Marie-Elodie Perga
18. September 2018

Klare Bergseen könnten sich künftig immer häufiger in milchige Suppen verwandeln. Schuld daran ist der Klimawandel. Das zeigt eine neue von der Universität Lausanne geleitete Studie unter Mitarbeit der Eawag und des nationalen französischen Agrarforschungsinstituts am Beispiel eines französischen Gebirgssees. Weiterlesen

Foto: Eawag, Aldo Todaro
14. September 2018

Die Forschung in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen ist ein wichtiger Teil der Aufgaben der Eawag. Das Eawag Partnerschaftsprogramm EPP wurde geschaffen, um die Forschung und Beziehungen mit Studierenden und akademischen Institutionen im globalen Süden zu stärken. Nach 10 Jahren seit der Entstehung und über 80 Stipendiaten aus mehr als 28 verschiedenen Ländern feiert das EPP-Programm nun die Erfolge dieses Brückenschlags und wissenschaftlichen Wissenstransfers. Weiterlesen

Ausblick auf Thuner- (links) und Brienzersee. (Foto: Sibylle Hunziker)
13. September 2018

In Thuner- und Brienzersee haben Fischbiologen der Eawag und der Universität Bern eine neue Fischart entdeckt. Die provisorisch «Balchen 2» getaufte Art unterscheidet sich morphologisch, ökologisch und genetisch klar von den fünf bisher bekannten Felchen-Arten des Thunersees. Noch mehr Felchenarten kennt man bisher nur vom 200mal grösseren Onegasee in Russland. Weiterlesen

Luftstrippungsanlage zur Stickstoff-Rückgewinnung auf der Kläranlage Opfikon. (Foto: Eawag, Aldo Todaro)
11. September 2018

Abwasser stinkt, und im Abwasser tummeln sich Krankheitskeime. Darum wird es meist schnell weggeschafft und entsorgt. Doch die Aus-den-Augen-aus-dem-Sinn-Strategie ist aufwändig und sie lässt Chancen ungenutzt. Am Eawag Infotag treffen Fachleute aus der Praxis auf Forscherinnen und Forscher, die nach neuen Wegen suchen – zum Beispiel wie Nährstoffe oder Wärme aus dem Abwasser geschöpft werden können. Weiterlesen

Foto: Peter Penicka, Eawag
7. September 2018

Die Eawag blickt auf eine langjährige Entwicklungsgeschichte von innovativen Verfahren für die Abwassertrennung an der Quelle zurück. Im Auftrag der Direktion hat Umwelthistoriker Luke Keogh in seinem kürzlich veröffentlichten Buch «Flows of Science» («Wissenschaftsflüsse») die Meilensteine dieser technologischen Entwicklungsgeschichte zusammengefasst und die Forschungszusammenarbeit der Eawag sowie deren Umfeld näher beleuchtet. Entstanden ist ein feinfühliges Porträt der Forscherinnen und Forscher, die sich mit diesem Thema befassen. Weiterlesen

Oft zeigt sich die thermische Energie im Seewasser im Herbst: Das Wasser ist deutlich wärmer als die Luft und verdampft – der See bildet so ein besonders schönes Sujet. (Foto: Adrien Gaudard, Eawag)
5. September 2018

Nicht nur durch die Klimaerwärmung ändert sich die Temperatur in Seen, Flüssen und anderen Gewässern. Auch ihre Nutzung für Heizungen und Kühlungen führt dazu, dass die Wassertemperatur steigt oder sinkt. Welche Auswirkungen dies auf die aquatischen Ökosysteme haben kann, ist allerdings immer noch spärlich untersucht. Das zeigt eine Literaturstudie der Eawag und der Universität Bern.  Weiterlesen

Vergängliche Installation von Zahrah Alghamdi im Val Roseg (Foto: Eawag)
3. September 2018

2017 haben zwei Kunstschaffende aus Saudi-Arabien im Rahmen des Projekts Artists in Labs (ail) längere Zeit an der Eawag verbracht und sich von der Forschung zu künstlerischen Interpretationen inspirieren lassen, Zahrah Alghamdi und Muhannad Shono. Nun hat ail zu beiden Projekten ein Video erstellt.  Weiterlesen

Das Wasserschloss der Schweiz am Zusammenfluss von Aare, Reuss und Limmat. (Foto: VBS/DDPS)
30. August 2018

Die Daueruntersuchung an grösseren Schweizer Fliessgewässern läuft seit bald 45 Jahren. Eine Auswertung der Zeitreihen zeigt, dass sich mit dem Klimawandel auch geochemische Prozesse ändern. So steigen an den meisten Stationen die Konzentrationen von Bicarbonat. Nebst der höheren Temperaturen sind das Nährstoffangebot in den Seen und der Säuregehalt in den Böden die Treiber. Nach einem Peak in den späten 1980er Jahren gehen hingegen die Stickstoffkonzentrationen zurück. Gründe dafür sind ein verminderter Eintrag von Stickstoff in der Landwirtschaft und die verbesserte Eliminierung in der Abwasserreinigung. Weiterlesen

Florian Altermatt, Ausserordentlicher Professor der Universität Zürich, beschäftigt sich unter anderem mit der Biodiversität in Gewässern. (Foto: Uni Zürich)
28. August 2018

Der Ökologe Florian Altermatt ist am 27. August vom Universitätsrat zum Ausserordentlichen Professor für Aquatische Ökologie ernannt worden. In der Eawag-Abteilung «Aquatische Ökologie» ist er seit gut sieben Jahren als Gruppenleiter tätig und erhielt bereits 2014 eine SNF Förderprofessur an der Universität Zürich.  Weiterlesen

Modernes Massenspektrometer an der Eawag. (Foto: Raoul Schaffner, Eawag)
28. August 2018

Werden Wasserproben mit einem Massenspektrometer analysiert, zeigen sich auch Peaks von Verbindungen, die noch gar nicht bekannt sind oder nach denen gar nicht gesucht wurde. Rücken diese Moleküle zu einem späteren Zeitpunkt in den Fokus von Umweltforschenden, können sie rückwirkend in gespeicherten Messergebnissen nachgewiesen werden.  Weiterlesen

Buntbarsche der Gattung Astatotilapia im Chala-See (Foto: Florian N. Moser)
24. August 2018

Die Familie der Buntbarsche gehört zu den Fischfamilien mit den meisten Arten – und dauernd entstehen neue. Die schillernd bunten Fische entwickeln sich so schnell, dass Eawag-Forschende ihnen nun quasi bei der Evolution zuschauen konnten. Weiterlesen

Jennifer Inauen (Foto: Eawag)
23. August 2018

Jennifer Inauen, Gruppenleiterin der Abteilung Umweltsozialwissenschaften der Eawag, hat während der diesjährigen «European Health Psychology Society Conference» in Galway den «Early Career Award» erhalten. Die European Health Psychology Society (EHPS) zeichnet damit jedes Jahr Nachwuchsexpertinnen und -experten der Gesundheitspsychologie aus. Weiterlesen

Dr. Miriam Langer (Foto: Peter Penicka, Eawag)
22. August 2018

Die ständig wachsende Anzahl von neuen Substanzen, Materialien und Techniken eröffnen neue Möglichkeiten. Deren Auswirkung auf die Umwelt sind jedoch oft unbekannt und müssen vor und nach Markteinführung sorgfältig geprüft werden. Um dies zu unterstützen, haben die Hochschule für Life Sciences FHNW und die Eawag, das Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs, eine gemeinsame Professur geschaffen. Die berufene Professorin Miriam Langer wird ihre neue Position am 1. September im neuen FHNW Campus in Muttenz antreten. Weiterlesen

Eine Frau in Indien pumpt Wasser aus einem Brunnen. Vielerorts ist die Gefahr hoch, dass das Grundwasser mit Fluorid belastet ist. (Bild: Dipak Shelare / Shutterstock.com)
16. August 2018

Fluorid kommt natürlicherweise im Grundwasser vor. In geringen Mengen ist das kein Problem, doch in Indien übersteigt die Konzentration vielerorts den für die Gesundheit unbedenklichen Grenzwert. Betroffen sind über hundert Millionen Menschen, schätzen Forschende der Eawag aufgrund von neuen Computermodellen.  Weiterlesen

Probenahmen auf dem Sihlsee. (Foto: SBB)
15. August 2018

Die Eawag hat untersucht, wie sich verschiedene Szenarien der Pumpspeicherung auf Temperatur und Wasserqualität der einbezogenen Seen auswirken. Im Fall des Sihlsees, der als Reservoir dient für das Etzelwerk der SBB, hat sich die Frage, in welcher Tiefe Wasser entnommen wird, als zentral herausgestellt. Die Studie hat zudem deutlich gemacht, dass es für die Beurteilung der Umweltauswirkungen relevant sein kann, von welchem Referenzzustand man ausgeht: Während bei einem natürlichen See das Oberflächenwasser abfliesst, wird bei Stauseen Wasser aus tieferen Zonen abgeleitet. Ökologische und landschaftsästhetische Auswirkungen des Pumpspeicherbetriebs in der Uferzone wurden in dieser Arbeit nicht näher untersucht. Weiterlesen

Bernhard Wehrli (Foto: Eawag)
10. August 2018

Engagement für die Lehre: Der Eawag-Forscher Bernhard Wehrli hat per 1. August 2018 das Amt des Studiendirektors für Umweltnaturwissenschaften an der ETH Zürich übernommen. Weiterlesen

Foto: Eawag
9. August 2018

Um problematischen Mikroverunreinigungen im Wasser beizukommen, ist auch die Entwicklung neuer und kostengünstiger Analyseverfahren zentral. Dies gehörte zu den Hauptzielen von EDA-EMERGE, einem Programm der Europäischen Kommission, an dem auch die Eawag beteiligt war.  Weiterlesen

Schaum und Algen trüben die Badefreuden in der Lagune Mar Menor bei La Manga (Spanien). Foto: Øyvind Holmstad, CC 3.0
6. August 2018

Lagunen sind wertvolle Lebensräume und für den Tourismus interessant. Im Fall des «Mar Menor» in der spanischen Provinz Murcia, gelangen aber via Grundwasser derart viele Nährstoffe in das einmalige Ökosystem, dass Algenblüten das Baden verunmöglichen. Spanische Forschende haben in Zusammenarbeit mit der Eawag die unterirdischen Wasserflüsse modelliert, um bessere Bewirtschaftungsszenarien entwickeln zu können.  Weiterlesen

In Tropfsteinen sind Abertausende Jahre Klimageschichte archiviert. (pxhere/cc)
2. August 2018

Die Eawag hat in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich und der Universität Bern ein neues Gerät entwickelt: Das «Combined Vacuum Crushing and Sieving System» (CVCS). Damit lassen sich Jahrtausende alte, winzige Wasser und Edelgas-Einschlüsse aus den Poren im Höhlenmineral extrahieren, ohne dass sie von der aktuellen Atmosphäre verfälscht werden.  Weiterlesen

Foto: pixabay
27. Juli 2018

«Knowledge Broker» beschreibt Personen, die den Wissensaustausch zwischen Forschenden und Personen aus der Praxis moderieren und fördern. Während es für die Beurteilung von klassisch akademischen Leistungen etablierte Methoden gibt, existieren keine gleichwertigen Instrumente für die Bewertung des Beitrags von Knowledge Brokern.  Weiterlesen

Foto: Kiara Worth
26. Juli 2018

Roy Brouwer wurde eingeladen, Mitte Juli während der Tagung 2018 des «Hochrangigen Politischen Forums für Nachhaltige Entwicklung» (HLPF) der Vereinten Nationen in New York an einer Podiumsdiskussion teilzunehmen. Roy Brouwer ist Exekutivdirektor des Water Institute und Wirtschaftsprofessor an der University of Waterloo (Kanada) sowie Gastprofessor bei der Eawag. Weiterlesen

Plastik Mulch-Folien prägen vielerorts die Agrarlandschaft. (Foto: Luca Lorenzelli, Shutterstock)
26. Juli 2018

Dünne Mulch-Folien aus Polyethylen werden in vielen Ländern im Ackerbau eingesetzt und verschmutzen dort Böden massiv. Nun zeigen Forscher der Eawag und der ETH Zürich auf, dass es Alternativen gibt: Folien aus dem Kunststoff PBAT werden im Boden biologisch abgebaut.  Weiterlesen

Die Wasseroberfläche von verschiedenen Schweizer Seen verfärbt sich periodisch türkis. Grund dafür sind Kalzitausfällungen. (Foto: Sentinel-2 data provided by ESA 2017)
19. Juli 2018

Dank Copernicus, dem 2014 gestarteten Erdbeobachtungs­programm der Europäischen Union, stehen der Umweltforschung heute Satellitendaten in nie dagewesener Qualität und Quantität zur Verfügung. Davon profitiert auch die Wasserforschung. Die Eawag baut ihre Kapazitäten im Bereich Fernerkundung derzeit gezielt aus.  Weiterlesen

Fast 100 Millionen Plastikkugeln reduzieren die Verdunstungsverluste aus dem Ivanhoe-Reservoir in Los Angeles. (Foto: Junkyardsparkle, CC0 1.0)
17. Juli 2018

Schwarze Plastikbälle, die auf Stauseen und offenen Reservoirs im Süden die Verdunstungsverluste reduzieren, sind nicht ganz so effizient wie bisher angenommen. Bereits für ihre Herstellung werden beträchtliche Mengen an Wasser verbraucht.  Weiterlesen

Die Wasserproben für die Glyphosatmessungen im Greifensee wurden im Rahmen der kantonalen Gewässerüberwachung vom Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) entnommen. (Foto: Sebastian Stötzer)
12. Juli 2018

Forschende von Agroscope und Eawag entdeckten im Greifensee, dass Glyphosat unter bestimmten Bedingungen schnell abgebaut wird. Alles deutet darauf hin, dass Bakterien dafür verantwortlich sind, die das Pflanzenschutzmittel als alternative Phosphorquelle nutzen. Weiterlesen

Das Wehr des Kleinwasserkraftwerks «Wannebode» bei Reckingen (VS) ist eine Zäsur im Kontinuum des Blinnenbachs. (Foto: Eawag)
5. Juli 2018

Kleine Wasserkraftwerke werden oft in alpinen Fliessgewässern gebaut und beeinträchtigen dort sensible Ökosysteme. Wie sich die einzelnen Kraftwerke allerdings genau auswirken und wie die Auswirkungen mehrerer Kraftwerke im selben Flusssystem zusammenspielen – darüber ist nur wenig bekannt. Forschende der Eawag haben das verfügbare Wissen in einer Literaturstudie zusammengetragen.  Weiterlesen

Prof. Janet Hering vom Bundesrat wiedergewählt (Foto: ETH)
4. Juli 2018

Janet Hering startet 2019 in eine vierte Amtszeit als Eawag-Direktorin. Heute hat der Bundesrat sie aufgrund der Empfehlung des ETH-Rats wiedergewählt. Als eines ihrer wichtigsten Ziele nennt Hering, dass die Eawag – noch mehr als bisher – Erkenntnisse aus verschiedensten Bereichen zusammenbringen und so für die Praxis nützlich machen könne.  Weiterlesen

Aurin - der Dünger aus Urin (Foto: Peter Penicka, Eawag)
28. Juni 2018

Aurin ist ab sofort vom Bundesamt für Landwirtschaft zum Düngen aller Pflanzenarten zugelassen. Für den im Rahmen des Eawag-Forschungsprojekts «VUNA» entstandenen Dünger werden wertvolle Nährstoffe menschlichen Urins zu hochwertigem Flüssigdünger verarbeitet. Der gleichnamige Eawag Spin-off Vuna treibt das Urinrecyclingmodell weiter voran. Weiterlesen

Clostridium-Bakterien bilden Sporen und kommen in der Darmflora häufig vor. (Quelle: Annie Cavanagh https://wellcomecollection.org/works/ct6qa6fw?query=clostridium)
20. Juni 2018

Antibiotikaresistenzen werden in Bakteriensporen verbreitet und über Jahre konserviert. Dies zeigen Untersuchungen der Eawag und der Universität Neuenburg. Weiterlesen

19. Juni 2018

Nanomaterialien bestehen aus winzigen Partikeln verschiedener Zusammensetzung. Sie kommen zum Beispiel in Textilien zum Einsatz und können sowohl aus der Fabrik als auch beim Tragen oder bei der Entsorgung ins Wasser gelangen. Seit Jahren untersuchen Forschungsgruppen der Eawag die Auswirkungen solch künstlich hergestellter Nanopartikel auf Mensch und Umwelt. Vorläufiges Fazit: Nanopartikel haben einen schlechteren Ruf, als sie verdienen. Weiterlesen

15. Juni 2018

Anlässlich des Water Industry Awards 2018 in England wurde dem CENTAUR Kanalisationssteuersystem der Preis als «innovativste technische Neuheit des Jahres» verliehen. CENTAUR steht für «Cost-Effective Neural Technique for Alleviation of Urban Flood Risk». Das Projekt, an dem auch Eawag-Forschende beteiligt waren, wird mithilfe des Horizon-2020-Programms der Europäischen Union finanziert. Weiterlesen

Einmal trocken, einmal geflutet: Fliessgewässer, die nicht permanent Wasser führen, tragen massgeblich zum globalen CO2-Umsatz bei; la Clauge im französischen Jura. (B. Launay)
5. Juni 2018

Bei den biologischen Prozessen in Flüssen und Bächen wird CO2 freigesetzt, unter anderem beim Abbau von pflanzlichem Detritus, der aus dem Umland eingetragen wurde. So tragen Fliessgewässer zum natürlichen Kohlenstoffkreislauf bei – gemessen an ihrer Fläche stärker als terrestrische Ökosysteme. Globale Kohlenstoffbilanzen berücksichtigten bis anhin aber nur Flüsse, die ständig Wasser führen. Doch rund die Hälfte der weltweiten Flussnetze besteht aus Gerinnen, die nur periodisch geflutet werden. Ihre CO2-Umsätze haben nun 94 Forschungsinstitute aus der ganzen Welt, unter ihnen die Eawag und die Universität Zürich, erstmals unter die Lupe genommen. Weiterlesen

Tropischer Regenwald in Indonesien
1. Juni 2018

In den Ländern des Südens lagern viele genetischen Ressourcen. Die Unternehmen, die diesen Naturschatz kommerzialisieren, stammen hingegen mehrheitlich aus dem Norden. Um weltweit eine faire Nutzung der genetischen Ressourcen und eine gerechte Abgeltung sicherzustellen, wurde das Nagoya-Protokoll ins Leben gerufen.  Weiterlesen

Ein Weibchen der schwarzen Bohnenlaus (Aphis fabae) und ihre Nachkommen werden von der Blattlauswespe Lysiphlebus fabarum attackiert. (Foto: Christoph Vorburger, Eawag)
28. Mai 2018

Symbiotisch lebende Mikroorganismen können die biologische Schädlingsbekämpfung unterwandern, indem sie ihren Wirt vor Angreifern schützen. Wirtsorganismen können diese für sie nützlichen Passagiere sogar an ihre Nachkommen vererben. Das Ganze ist ein Phänomen, das bisher kaum berücksichtigt wurde, dem aber dank neuer Forschungsresultate entgegengewirkt werden kann. Weiterlesen

Ein Mitarbeiter eines Toilettenanbieters scannt den QR-Code des eingesammelten Containers. (LooWatt)
24. Mai 2018

Bezahlen via Mobiltelefon, Ersatzteile aus dem 3D-Drucker, Fehlermeldung via NFC-Tag – die Eawag-Doktorandin Caroline Saul ist bei Firmen, die in Entwicklungsländern Container-Toiletten auf den Markt bringen, auf erstaunlich moderne Hilfsmittel gestossen. In der Verbreitung solcher Techniken sieht sie eine grosse Chance. Weiterlesen

Grafik: Eawag, Livia Enderli
18. Mai 2018

Zum zweiten Mal innert kurzer Zeit gelangte die Eawag-Forschung auf die Titelseite des Magazins «Environmental Science & Technology». Im April wählte die American Chemical Society ACS die Arbeit von Urs von Gunten und seinem Forscherteam zum Verständnis der Ozonung von Phenolen als «Editor’s Choice»-Artikel aus und setzte sie auf die Titelseite des Magazins.  Weiterlesen

Janet Hering erhält Clarke-Preis 2018 des NWRI (Foto: ETH)
17. Mai 2018

Das National Water Research Institute (NWRI) verleiht Eawag-Direktorin Janet Hering den NWRI Clarke-Preis 2018 für herausragende Leistungen in der Wasserforschung und -technologie und ehrt damit ihren Beitrag zu sicherem Trinkwasser. Die Preisübergabe erfolgt am 26. Oktober 2018 anlässlich der 25. alljährlichen Clarke-Preisverleihungszeremonie des NWRI in Orange County, Kalifornien. Weiterlesen

Wasserkiosk in Uganda. (Maryna Peter, FHNW)
16. Mai 2018

Ultrafiltration ist eine gängiges Verfahren zur Desinfektion von Wasser – Viren und Bakterien werden durch eine Membran mit kleinsten Poren verlässlich zurückgehalten. Seit über zehn Jahren wird an der Eawag erfolgreich daran geforscht, wie diese Methode statt mit hohen Drucken auch allein mit der Schwerkraft des Wassers sowie ohne Reinigung und Chemikalien funktioniert. In immer mehr Anwendungen werden die neuen Erkenntnisse genutzt. Neben der dezentralen Trinkwasseraufbereitung erforscht die Eawag nun auch Anwendungen im Bereich des Grauwasserrecyclings oder zur Vorbehandlung von Meerwasser für die Entsalzung. Weiterlesen

Haplochromis ishmaeli (Foto: Erwin Schraml)
9. Mai 2018

Der Viktoriasee in Ostafrika ist bekannt für seine grosse Artenvielfalt. Doch zahlreiche Fische, Mollusken, Krustentiere oder Wasserpflanzen sind bedroht. Dies zeigt ein neu erschienener Bericht der International Union for Conservation of Nature (IUCN), zu dem auch die Eawag beigetragen hat. Weiterlesen

Bei intensiver Bewässerung besteht die Gefahr, dass Nährstoffe und Pestizide ins Grundwasser gelangen. (Foto: Andri Bryner, Eawag)
2. Mai 2018

Wie lässt sich die Menge an Pflanzenschutzmitteln reduzieren, die aus Landwirtschaftsflächen in Bäche und Flüsse gelangen? Experten aus der Landwirtschafts- und Gewässerforschung haben die Wirksamkeit und Anwendbarkeit von Massnahmen qualitativ beurteilt. Weiterlesen

Membraneinheiten der Stickstoffrückgewinnungsanlage Abwasserreinigungsanlage Yverdon-les-Bains (Foto: Alpha Wassertechnik AG)
30. April 2018

Im Abwasser stecken jede Menge Energie und Nährstoffe. Neue Verfahren ermöglichen die Rückgewinnung dieser Ressourcen aus Abwasser und Klärschlamm und haben zum Ziel, die Funktion der Kläranlagen neu zu definieren – vom Energieverbraucher zum Energieversorger und zum Lieferanten von wertvollem Dünger. Die neue Technologie überzeugte auch die Stiftung Klimarappen. Sie unterstützt den Bau einer neuen Anlage in der Ara Altenrhein finanziell. Weiterlesen

Foto: Eawag
27. April 2018

Im April veranstaltete die Abteilung Siedlungshygiene und Wasser für Entwicklung (Sandec) mit Partnern zwei nationale Workshops zum Thema dezentrale Sanitäreinrichtungen in Neu Delhi (Indien) und Katmandu (Nepal). An den Workshops wurden die Ergebnisse aus zwei Jahren Feldforschung zusammen mit Vertretern von Regierung, Versorgungsbetrieben, Hochschulen, Geldgebern, Privatwirtschaft und NGOs besprochen.  Weiterlesen

Bild: Peter Penicka, Eawag
25. April 2018

Forschende der Abteilung Siedlungshygiene und Wasser für Entwicklung (Sandec) der Eawag und der ETH Zürich entwickeln ein Verfahren zur Nutzung von biologischen Abfällen zur Herstellung von Tierfutter. Es ist eines von 14 Projekten des Forschungsförderungsprogramms der Sawiris Foundation, das nun in die nächste Runde geht. Weiterlesen

Flohkrebse ernähren sich von Laub und anderem organischen Material, das vom Land ins Wasser gelangt. (Foto: Chelsea Little, Eawag)
20. April 2018

Flohkrebse (Amphipoden) spielen eine zentrale Rolle in Süsswasser-Ökosystemen. Die Biologin Chelsea Little hat im Rahmen ihrer Doktorarbeit an der Eawag entdeckt, dass invasive Flohkrebs-Arten deutlich weniger Laubstreu abbauen, als einheimische Arten. Weiterlesen

Der Rhein speist die Trinkwasserreserven von Basel. Verunreinigungen zu regulieren, ist an grenzüberschreitenden Flüssen eine grosse Herausforderung. Quelle: Norbert Aepli
16. April 2018

Welche Gebiete tragen zur Belastung mit Mikroverunreinigungen im Rhein bei Basel oder Düsseldorf bei? Wie gut arbeiten Behörden und Wasserversorger über die Grenzen hinweg zusammen, wenn es um Vorschriften und Vorsorge geht? Eawag-Forschende entwickelten eine interdisziplinäre Methode, um Lücken aufzuzeigen.  Weiterlesen

Typischer Grundwasserbrunnen in Peru (Foto: Caroline de Meyer, Eawag)
10. April 2018

Ist das Flusswasser verschmutzt bohren Dörfer oder Hilfsorganisationen oft nach Grundwasser, um die Bevölkerung zu versorgen. Erstmals erhobene Daten entlang des Amazonas zeigen jetzt: Die vermeintliche Lösung kann neue Probleme aufwerfen, weil das Grundwasser zu hohe Konzentrationen von Arsen, Aluminium und Mangan enthält – im Fall von Arsen bis zu 70mal und bei Mangan bis zu 15mal über den empfohlenen Maximalwerten. Weiterlesen

Die Ausscheidung von ausreichend grossen Gewässerraumen (hier am Doubs bei la Motte / JU) ist vielerorts umstritten (Foto: Bafu, Ex-Press, Herbert Böhler & Flurin Bertsch).
5. April 2018

Die finanzielle Förderung und der weitere Ausbau der Wasserkraft, negative Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln und die Ausscheidung der Gewässerräume waren die prägenden Themen in der Schweizer Wasserpolitik im Jahr 2017. Weiterlesen

In verschiedenen Bächen wurde ober- und unterhalb von ARAs Forellen gefangen und untersucht, ob und wie sie auf Schadstoffbelastungen reagieren (Foto: Eawag).
4. April 2018

Die Effekte von Chemikalien auf Ökosysteme mit zahlreichen Arten zu überwachen, ist nach wie vor eine Herausforderung. In einem gemeinsamen Projekt untersuchten die Eawag und das Oekotoxzentrum Eawag-EPFL im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (Bafu), wie die Regulation von Genen bei Fischen und in einzelnen Fischzellen Aussagen zur Wasserqualität und zur Fischgesundheit ermöglicht. Weiterlesen